Deutscher Bundeskanzler rechnet für das Jahr 2026 mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 1,3 %
Berlin, den 18. September /QNA/ Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigte, dass sich die Wirtschaft seines Landes erhole und in diesem Jahr voraussichtlich um rund 1,3 Prozent wachsen werde.
In einer Stellungnahme am Donnerstagabend erklärte Merz, Deutschland habe den Tiefpunkt des Konjunkturzyklus hinter sich gelassen und sei aus der Phase des wirtschaftlichen Rückgangs bzw. der Stagnation herausgekommen.
Zuvor hatte die deutsche Regierung ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 0,5 Prozent gesenkt, nachdem die Öl- und Gaspreise aufgrund des Krieges im Nahen Osten stark angestiegen waren.
In einem anderen Zusammenhang äußerte der deutsche Bundeskanzler seine Überzeugung, dass sich die Beziehungen zwischen seinem Land und den Vereinigten Staaten grundlegend veränderten.
Merz sagte, die Ära der bedingungslosen transatlantischen Freundschaft, die seit dem Zweiten Weltkrieg bestanden habe, gehe wahrscheinlich zu Ende. Er fügte hinzu, dass Deutschland einen Wandel in der politischen Haltung auf der anderen Seite des Atlantiks sowie eine Veränderung in der Wahrnehmung des transatlantischen Bündnisses erlebe – etwas, das zuvor als unvorstellbar gegolten hätte.
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