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Die stellvertretende Vorsitzende der “Qatar Foundation” ruft zu einer globalen Koalition auf, um die soziale Entwicklung durch Sport voranzutreiben
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Die stellvertretende Vorsitzende der “Qatar Foundation” ruft zu einer globalen Koalition auf, um die soziale Entwicklung durch Sport voranzutreiben

Katar

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London, den 17. September /QNA/ Im Rahmen eines hochrangigen Dialogs, der gemeinsam von der "Qatar Foundation" und "Wilton Park" ausgerichtet wurde, hat Ihre Exzellenz Scheicha Hind bint Hamad Al-Thani, stellvertretende Vorsitzende der "Qatar Foundation", führende Persönlichkeiten aus Sport, Regierung, Politik, Entwicklungszusammenarbeit und Zivilgesellschaft dazu aufgerufen, sich einer globalen Koalition anzuschließen. Diese Initiative dient dazu, den Sport als Motor für soziale Entwicklung zu nutzen.
Die dreitägige Veranstaltung stand unter dem Motto „Sport für Entwicklung im Globalen Süden: Förderung der Stärkung von Frauen, Inklusion und Zugänglichkeit“. Dabei wurde erörtert, warum bestehende Sportsysteme Frauen und Mädchen nach wie vor ausschließen und welche Veränderungen in den Bereichen Politik, Forschung, Finanzierung, Infrastruktur, Training und sportliche Laufbahnen erforderlich sind.
Die Teilnehmenden – darunter politische Entscheidungsträger:innen, Fachleute aus der Entwicklungszusammenarbeit, Menschenrechtsaktivist:innen, Vertreter:innen multilateraler Entwicklungsbanken, NGOs und Sportfunktionär:innen – erörterten, wie der Globale Süden eine stärkere Rolle bei der Festlegung internationaler Prioritäten spielen kann. Zudem wurde diskutiert, wie sichergestellt werden kann, dass Lösungen den Lebensrealitäten der Gemeinschaften entsprechen, denen sie zugutekommen sollen.
Wilton Park, eine Exekutivagentur des britischen Außenministeriums (Foreign, Commonwealth and Development Office, FCDO), und die Qatar Foundation (QF) werden nun gemeinsam ein Strategiepapier erarbeiten. Dieses soll konkrete Maßnahmen, Partnerschaften und Ansätze aufzeigen, um Barrieren abzubauen, die Frauen und Mädchen, Menschen mit Behinderungen sowie vertriebenen Gemeinschaften den Zugang zum Sport und dessen Vorteile verwehren.
Im Rahmen des Dialogs lud Ihre Exzellenz Scheicha Hind die Anwesenden ein, sich einer globalen Koalition für „Sport für Entwicklung” anzuschließen. Diese soll „Verpflichtungen vorantreiben und in Taten umsetzen“ – aufbauend auf einer wegweisenden Resolution der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2025, die den Sport als Menschenrecht sowie als Mittel zur weltweiten Stärkung von Frauen und Mädchen verankert.
Die Resolution 59/17, die von Katar im Namen einer Kerngruppe von Staaten (darunter Indonesien und Marokko) initiiert und eingebracht wurde, hat inzwischen 71 Mitunterzeichnerstaaten gefunden. Ihre Exzellenz Scheicha Hind betonte vor dem internationalen Publikum in “Wilton Park”, dass das Ziel der Resolution über bloße Parität hinausgeht. 
„Parität setzt identische Bedürfnisse voraus, was schlichtweg nicht der Fall ist”, erklärte Ihre Exzellenz weiter. „Die Barrieren, mit denen Mädchen konfrontiert sind, sind grundlegend anders. Sie haben mit Sicherheitsrisiken, Stigmatisierung und einer Forschungslandschaft zu kämpfen, die die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen weitgehend ignoriert hat.“ Weltweit zeige sich ein wiederkehrendes Muster, so Ihre Exzellenz – hohe Verletzungsraten bei Sportlerinnen und eine hohe Abbruchquote bei Mädchen im Jugendalter. Dies liege vor allem daran, dass sportliche Strukturen nur selten auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen ausgerichtet seien.
Ihre Exzellenz Scheicha Hind bezeichnete den Sport als „eines der am wenigsten genutzten Instrumente für die Entwicklung“ und führte aus: „Er stärkt das Selbstvertrauen, die Mobilität, die Führungsqualitäten und die Chancen, insbesondere für Frauen und Mädchen in benachteiligten Gemeinschaften. Doch der Zugang ist nach wie vor höchst ungleich und die Barrieren sind struktureller und kultureller Natur – und oft unsichtbar, solange man nicht genau hinsieht.“
Ihre Exzellenz betonte, das Ziel sei die Schaffung einer „nachhaltigen Agenda, um gemeinsam mit einer gezielt zusammengestellten Koalition von Partnern durch Sport auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten“.
Zudem wandte sich Ihre Exzellenz an die Delegierten: „Ich lade Sie alle ein, sich uns bei der Gestaltung dieser neuen Sportkoalition anzuschließen – einer Koalition, die diese Verpflichtungen vorantreibt und in Taten umsetzt. Die Qatar Foundation ist bereit, bei diesem Vorhaben eine führende Rolle zu übernehmen.“
In seiner Eröffnungsrede bei der gemeinsamen Veranstaltung von QF und Wilton Park sagte Dr. Khalilur Rahman, der designierte Präsident der 81. Tagung der UN-Generalversammlung: „Im Globalen Süden habe ich erlebt, wie Sport etwas bewirkt, das nur wenige andere Maßnahmen erreichen können: Er verändert die Art und Weise, wie ein Mädchen von seiner Familie und seinem Umfeld wahrgenommen wird – und wie es sich selbst sieht. Ein Mädchen, das in einer Mannschaft spielt, lernt, seinen Platz einzunehmen, Führungsaufgaben zu übernehmen sowie öffentlich zu scheitern und es erneut zu versuchen. Dieses Selbstvertrauen begleitet es dann auch im Klassenzimmer, am Arbeitsplatz und im gesellschaftlichen Leben.“
Ihre Exzellenz Scheicha Hind bezeichnete den Sport als „eines der am wenigsten genutzten Instrumente für die Entwicklung“ und führte aus: „Er stärkt das Selbstvertrauen, die Mobilität, die Führungsqualitäten und die Chancen, insbesondere für Frauen und Mädchen in benachteiligten Gemeinschaften. Doch der Zugang ist nach wie vor höchst ungleich und die Barrieren sind struktureller, ebenso wie kultureller Natur – und oft unsichtbar, solange man nicht genau hinsieht.“
Ihre Exzellenz betonte, das Ziel sei die Schaffung einer „nachhaltigen Agenda, um gemeinsam mit einer gezielt zusammengestellten Koalition von Partnern durch Sport auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten“.
„Sport hat zudem Türen geöffnet, die zuvor verschlossen waren. Er hat Frauen und Mädchen einen sicheren, strukturierten Raum außerhalb des häuslichen Umfelds sowie Vorbilder geboten. Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Athletinnen, die beweisen, dass Führungsrollen nicht Männern vorbehalten sind. In vielen Gemeinschaften stellt ein Mädchen auf dem Sportplatz eine stille, aber kraftvolle Herausforderung für überholte Vorstellungen darüber dar, was Mädchen und Frauen leisten können.“
„Die 81. Tagung der Generalversammlung wird die Agenda 2030, die Menschenrechte und einen inklusiven Multilateralismus in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. Veranstaltungen wie diese – praxisorientiert, fest in der Gemeinschaft verankert und wirklich inklusiv – betrachte ich als genau die Art von Partnerschaft, die die Vereinten Nationen benötigen, um Ergebnisse für alle Menschen zu erzielen.“
Ihre Exzellenz Dr. Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit im Außenministerium, erklärte: „In Katar sind wir der Überzeugung, dass die Stärkung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen im Sport nicht allein dadurch erreicht wird, dass man ihnen Möglichkeiten eröffnet. Vielmehr bedarf es der Gewährleistung einer gleichberechtigten Teilhabe, ihrer Einbeziehung bereits in der frühen Phase der Konzeption von Programmen und politischen Maßnahmen sowie der Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Zudem müssen sie die Gelegenheit erhalten, an der Gestaltung von Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, mitzuwirken und als Partner bei der Entwicklung von Lösungen anerkannt werden.“
Des Weiteren fuhr Ihre Exzellenz die Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit hinzu: „Wenn Sport für alle zugänglich ist, überwindet er die Grenzen des reinen Wettbewerbs und wird zu einem Instrument der Selbstbestimmung, zur Stärkung des Selbstvertrauens und zur Förderung der Unabhängigkeit. Wir sind der Überzeugung, dass sich der Erfolg jeder Initiative daran misst, ob sie nachhaltige Wege für Frauen und Mädchen mit Behinderungen schafft, damit diese teilhaben, sich weiterentwickeln und Führungspositionen übernehmen können. Ebenso entscheidend ist, in welchem Maße ihnen eine echte und wirkungsvolle Stimme bei Diskussionen, im Dialog sowie bei der Gestaltung der Programme und politischen Maßnahmen eingeräumt wird, die ihre Zukunft bestimmen.“ 
Seine Exzellenz Herr Fahad Hamad Al-Sulaiti, Generaldirektor "des Qatar Fund for Development", der ebenfalls an dem Dialog teilnahm, sagte: „Sport ist ein wirkungsvoller Katalysator für nachhaltige Entwicklung und Frieden. Er hat die Kraft, Menschen zu stärken, Gemeinschaften zu festigen und Resilienz aufzubauen.“

SE fügte hinzu: „Mit innovativen Finanzierungsmodellen und gemeinsamem Handeln können wir über kurzfristige Maßnahmen hinausgehen und nachhaltige, lokal verankerte Lösungen vorantreiben. So schaffen wir dauerhafte Chancen für Frauen, junge Menschen und marginalisierte Gemeinschaften. Durch die Zusammenführung von Regierungen, Entwicklungspartnern, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft ermöglichen wir die Nutzung der transformativen Kraft des Sports, um inklusive, widerstandsfähige und friedliche Gesellschaften zu schaffen.” 
Im Rahmen des Dialogs nahm Ihre Exzellenz Scheicha Hind an einer Sitzung zum Thema „Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit im Sport: Von Behindertenrechten zu praktischen Maßnahmen“ teil. Zu den Rednern zählten: IE Dr. Maryam bint Ali bin Nasser Al Misnad, Staatsministerin für internationale Zusammenarbeit im Außenministerium, ebenso wie Herr David Evangelista, Präsident und CEO von “Special Olympics”, und Kristina Molloy, stellvertretende Geschäftsführerin des “Internationalen Paralympischen Komitees”. Unter den Teilnehmenden befand sich auch SE Charles S. Ramson, der Minister für Kultur, Jugend und Sport von Guyana. 
Die Qatar Foundation (QF) kann auf eine langjährige Erfolgsbilanz bei der Förderung von Chancen für Frauen und Mädchen durch Sport zurückblicken – sei es in Katar, auf regionaler oder auf internationaler Ebene.

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