Die Zahl der Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo übersteigt 7.000
Kinshasa, den 12. September /QNA/ Die Zahl der mit dem Ebola-Virus infizierten Menschen in der Demokratischen Republik Kongo hat die Marke von 7.000 bestätigten Fällen überschritten.
In ihrem jüngsten Bericht zur Ausbreitung der Epidemie gab das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit (NIPH) des kongolesischen Gesundheitsministeriums bekannt, dass die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Virus die Schwelle von 7.000 überschritten und 7.022 Fälle erreicht hat.
Darüber hinaus wurde mitgeteilt, dass sich das Ebola-Virus auf ein siebtes Gebiet, „Süd-Ubangi“, im Nordwesten des Landes ausgebreitet hat.
Die kongolesischen Behörden begannen Ende August mit der Impfung von Gesundheitspersonal und anderen Einsatzkräften mit dem “Impfstoff Ervebo”. “Ervebo” hat sich bei früheren Ebola-Ausbrüchen, die durch einen häufigen Virusstamm verursacht wurden, als wirksam erwiesen. Gleichzeitig laufen klinische Studien zur Entwicklung eines zugelassenen Impfstoffs, um die aktuelle Ausbreitung einzudämmen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab ihrerseits in der letzten Woche des vergangenen Monats bekannt, dass die Epidemie weiterhin außer Kontrolle sei und sich in eine Richtung entwickle, die die Situation in Westafrika zwischen 2014 und 2016 übertreffen könnte. Dieser Ausbruch gilt als der tödlichste jemals verzeichnete und forderte mehr als 11.000 Menschenleben, vor allem in Guinea, Liberia und Sierra Leone.
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