UNICEF dokumentiert den Tod von rund 300 Kindern in Gaza seit Oktober
New York, den 07. August /QNA/ UNICEF hat nach eigenen Angaben den Tod von mindestens 300 Kindern im Gazastreifen dokumentiert – seit dem Waffenstillstand im Oktober seien dies durchschnittlich ein Kind pro Tag, so die Organisation.
Edward Beigbeder, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, erklärte, der Waffenstillstand lasse die Kinder im Gazastreifen weiterhin im Stich. Hunderte weitere Kinder seien verletzt worden, viele davon schwer. Die Kinder warteten weiterhin auf das ihnen versprochene Ende der Gewalt.
Laut UNICEF leben Familien inzwischen auf etwa einem Drittel der Fläche des Gazastreifens zusammengedrängt – unter prekären Bedingungen, zwischen zerstörten Gebäuden, Trümmern und angesammelten Abfällen. Kinder sind weiterhin von akuter Unterernährung, Krankheiten, verunreinigtem Trinkwasser und beschädigten Abwassersystemen betroffen.
Die Organisation rief alle Konfliktparteien dazu auf, ihre Verpflichtungen nach internationalem Recht – einschließlich des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte – einzuhalten. UNICEF betonte die Notwendigkeit, Kinder zu schützen und ihnen Zugang zu grundlegenden Gütern wie Gesundheitsversorgung, Bildung, sauberem Wasser und Nahrung zu gewährleisten. Humanitäre Hilfe müsse sicher, schnell und ungehindert zu den bedürftigen Kindern gelangen.
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