WHO fordert zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen Ebola-Ausbruch in der DR Kongo
Genf, den 05. August /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert verstärkte Unterstützung auf allen Ebenen im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, da dieser die Kapazitäten zur Bekämpfung weiterhin übersteigt.
„Der Ausbruch breitet sich leider immer noch schneller aus, als es die derzeitigen Maßnahmen zulassen“, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic. „Wir benötigen mehr finanzielle Unterstützung, aber auch andere Ressourcen, um die Maßnahmen in allen Bereichen auszuweiten."
Er wies darauf hin, dass im Land 3.748 bestätigte Ebola-Fälle registriert wurden, darunter 1.657 Todesfälle, wohingegen 708 Patienten genesen sind. Weitere 227 Verdachtsfälle wurden identifiziert. Insgesamt werden 17.000 Kontaktpersonen der Infizierten überwacht, und mehr als 80 % von ihnen werden täglich getestet.
Die lokalen Behörden des Landes setzen in Zusammenarbeit mit der WHO und ihren Partnern weiterhin umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs um. Um den Ausbruch einzudämmen, sind jedoch deutlich verstärkte Maßnahmen erforderlich.
WHO bekräftigte die Notwendigkeit, die Überwachung und die Vorsorgemaßnahmen weiterhin zu erhöhen, insbesondere angesichts der anhaltenden Bevölkerungsbewegungen und des Risikos einer grenzüberschreitenden Übertragung.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو