Jordanien und China betonen die Notwendigkeit, die Waffenruhe im Gazastreifen zu festigen und die Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen
Peking, den 24. August /QNA/ Jordanien und China bekräftigten die Bedeutung einer Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sowie einer umfassenden Lösung, die alle Ursachen der Spannungen beseitigt. Zudem betonten sie die Notwendigkeit, die normale Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen.
In einer am Montag zum Abschluss der Gespräche zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und Jordaniens König Abdullah II. in Peking veröffentlichten gemeinsamen Erklärung betonten beide Seiten zudem die Notwendigkeit, die Waffenruhe im Gazastreifen zu festigen und die sofortige, ausreichende und ungehinderte Bereitstellung humanitärer Hilfe sicherzustellen.
Sie erklärten, dass sämtliche Regelungen für den Gazastreifen die palästinensische Selbstverwaltung gewährleisten, den Palästinensern die eigenständige Regelung ihrer Angelegenheiten ermöglichen, die Einheit des Westjordanlands und des Gazastreifens bewahren sowie das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) dabei unterstützen müssen, sein Mandat gemäß dem ihm von den Vereinten Nationen übertragenen Auftrag zu erfüllen.
Beide Seiten äußerten ihre tiefe Besorgnis über die gefährliche israelische Eskalation im Westjordanland und in Ostjerusalem, einschließlich der zunehmenden Gewalt durch Siedler, der Landenteignungen, des Baus und der Ausweitung von Siedlungen sowie der Versuche, den historischen und rechtlichen Status quo der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem zu verändern.
Sie bekräftigten die Ungültigkeit aller illegalen Maßnahmen, die auf die Annexion des besetzten Westjordanlands oder eines Teils davon abzielen, da diese einen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Resolutionen der internationalen Legitimität darstellen. In diesem Zusammenhang betonten sie, dass die Zweistaatenlösung der einzige Weg zur Erreichung eines gerechten und dauerhaften Friedens sei, und unterstrichen die Notwendigkeit, gemäß einem klaren Zeitplan konkrete Schritte zur Errichtung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates in den Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ostjerusalem als seiner Hauptstadt zu unternehmen.
Sie betonten zudem ihr Engagement für die Bewahrung des internationalen Systems, in dem die Vereinten Nationen eine zentrale Rolle spielen, sowie für die Wahrung der auf dem Völkerrecht und den grundlegenden Prinzipien der internationalen Beziehungen beruhenden internationalen Ordnung, im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen.
Sie betonten die Bedeutung der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität der Staaten, der Grundsätze guter Nachbarschaft und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sowie der Beilegung von Streitigkeiten zwischen Staaten durch Dialog und Diplomatie. Zudem hoben sie die Notwendigkeit hervor, das humanitäre Völkerrecht zu achten und eine Politisierung von Menschenrechtsfragen zu vermeiden.
Im Verlauf ihrer Gespräche betonten der chinesische Präsident Xi Jinping und König Abdullah II. von Jordanien, dass die Zweistaatenlösung der einzige Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden ist. Zudem wurden weitere regionale Spannungen erörtert, wobei beide Seiten die Bedeutung der Einhaltung der Waffenruhe zwischen den Vereinigten Staaten und Iran sowie der Erarbeitung einer umfassenden Lösung zur Beseitigung der Ursachen der Spannungen durch Dialog und Verhandlungen hervorhoben.
In diesem Zusammenhang betonten beide Seiten die Bedeutung der Straße von Hormus als einer wichtigen internationalen Wasserstraße für den Waren- und Energiehandel sowie die Notwendigkeit, die normale Schifffahrt durch die Meerenge wiederherzustellen.
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