Education Above All: 10.000 gefährdete Kinder in Sambia erreicht
Doha, den 23. August /QNA/ Die Stiftung Education Above All (EAA) hat mit Unterstützung ihres strategischen Partners Qatar Fund for Development (QFFD) und in Zusammenarbeit mit World Vision, dem Forum for African Women Educators of Zambia (FAWEZA) sowie dem sambischen Bildungsministerium den erfolgreichen Abschluss des Projekts „Stärkung der am stärksten benachteiligten Kinder durch Bildung“ im Distrikt Namwala bekannt gegeben.
Ursprünglich sollten 7.000 gefährdete Schülerinnen und Schüler an 37 Schulen von dem Projekt profitieren. Letztendlich erreichte es 10.193 Kinder – was einer Schulbesuchsquote von 98 % entspricht. Zudem wurden 1.780 Schulabbrecher identifiziert und wieder eingeschult, um ihnen die Rückkehr in den Unterricht und den Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen.
Im Rahmen der Initiative wurden 37 Räume für das Wohlbefinden und den Schutz der Schülerinnen und Schüler eingerichtet, in denen 5.748 Kinder an Aktivitäten zur Entwicklung von Lebenskompetenzen und psychosozialer Unterstützung teilnehmen konnten. 4.868 Eltern und Erziehungsberechtigte wurden in die Unterstützung des Lernens zu Hause eingebunden.
Darüber hinaus wurden 74 Lehrkräfte in inklusiven und gendersensiblen Unterrichtsmethoden geschult, und 37 Schulbeiräte erhielten die notwendigen Ressourcen, um gefährdete Kinder mithilfe der sogenannten „Schülerrisikomatrix“ zu identifizieren und zu unterstützen.
Die Stiftung betonte, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um die Nachhaltigkeit der Ergebnisse über den offiziellen Projektzeitraum hinaus zu gewährleisten – darunter die Gründung von Spargruppen in Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern, um Familien bei der Deckung des Grundbedarfs ihrer Kinder zu unterstützen, sowie die Integration der Schülerrisikomatrix als Frühwarnsystem in Schulen und Gemeindestrukturen.
Dr. Saeed Yassin, Geschäftsführer des Programms „Ein Kind bilden“ (Educate A Child – EAC), erklärte, der Erfolg des Projekts zeige, welche Ergebnisse wirksame Partnerschaften erzielen könnten. Dadurch würden nicht nur Tausende gefährdeter Kinder in der Schule gehalten, sondern auch eine nachhaltige Dynamik geschaffen, die es den lokalen Gemeinschaften ermögliche, diese Wirkung dauerhaft zu sichern.
Maryam Al Ghithani, Leiterin der Abteilung für afrikanische und asiatische Projekte bei QFFD, erklärte ihrerseits, dass der Fonds stolz darauf sei, dieses Projekt unterstützt zu haben. Es habe dazu beigetragen, die Hindernisse zu beseitigen, die den Zugang der am stärksten gefährdeten Kinder Zambias zu qualitativ hochwertiger Bildung und ihren Verbleib im Schulsystem behindern.
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