Das Sultanat Oman verurteilt die israelischen Siedlungsaktivitäten im besetzten Westjordanland
Maskat, den 21. August /QNA/ Das Sultanat Oman hat die israelischen Siedlungsaktivitäten auf palästinensischem Gebiet im besetzten Westjordanland verurteilt.
Das omanische Außenministerium erklärte in einer Stellungnahme, diese einseitigen und rechtswidrigen Maßnahmen stellten einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht dar – einschließlich der Vierten Genfer Konvention und der einschlägigen UN-Sicherheitsratsresolutionen.
Sie untergrüben zudem den Willen der internationalen Gemeinschaft, eine Zwei-Staaten-Lösung zu erreichen und einen unabhängigen palästinensischen Staat zu errichten, der in Frieden und Sicherheit an der Seite Israels existiere.
Der Siedlungsausbau gefährde die Friedenschancen und vertiefe die regionale Instabilität – im Widerspruch zum Ziel der internationalen Gemeinschaft, eine gerechte und umfassende Lösung der Palästina-Frage zu erreichen.
Oman rief die internationale Gemeinschaft auf, ihre Position bei der Verurteilung dieser Maßnahmen zu vereinheitlichen und konkrete Schritte zur Durchsetzung von Rechenschaftspflicht gemäß dem Völkerrecht zu unternehmen. Es betonte die Notwendigkeit, dass Israel seinen rechtlichen Verpflichtungen nachkomme und alle Siedlungsaktivitäten umgehend einstelle.
Das Sultanat Oman bekräftigte, dass ein gerechter und dauerhafter Frieden nur durch die Achtung des Völkerrechts und die Wahrung des unveräußerlichen Rechts des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung sowie die Errichtung seines unabhängigen Staates erreicht werden könnte.
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