UN: Das Jahr 2025 verzeichnete einen neuen Höchststand an Gewalt gegen humanitäre Helfer
New York, den 19. August /QNA/ Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) teilte mit, dass das Jahr 2025 einen neuen Höchststand an Gewalt gegen humanitäre Helfer verzeichnete. Insgesamt wurden 907 Helfer getötet, verletzt oder entführt.
Das OCHA betonte, dass die Zahl der getöteten humanitären Helfer im vergangenen Jahr zwar leicht auf 350 gesunken sei, das Gesamtausmaß der Gewalt, dem humanitäre Helfer ausgesetzt sind, jedoch nicht zurückgegangen sei.
Darüber hinaus erklärte das OCHA, dass der Gazastreifen bereits das dritte Jahr in Folge der gefährlichste Ort der Welt für humanitäre Helfer sei. Dort wurden 186 Helfer getötet, gefolgt vom Sudan, wo 71 Helfer ums Leben kamen. Zudem berichtete das Amt, dass seit Beginn dieses Jahres weltweit 82 humanitäre Helfer getötet, 97 weitere verletzt und 39 weitere entführt wurden.
In einer Erklärung zum Welttag der humanitären Hilfe wies Tom Fletcher, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, darauf hin, dass innerhalb von nur drei Jahren mehr als 1.000 humanitäre Helfer getötet wurden, und betonte, dass dies „völlig inakzeptabel“ sei.
Er betonte, dass „bloße Verurteilungen“ den nächsten Helfer nicht schützen werden, und sagte: „Die Staaten müssen das humanitäre Völkerrecht einhalten und alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um Zivilisten und unsere Kolleginnen und Kollegen zu schützen. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.“
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