OIC warnt vor zunehmender Siedlergewalt im Westjordanland
Dschidda, den 14. August /QNA/ Das Generalsekretariat der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) warnte vor der zunehmenden Welle organisierten Terrorismus durch extremistische Siedler unter dem Schutz israelischer Besatzungstruppen im Westjordanland. Dazu gehört auch die seit mehreren Tagen andauernde Belagerung und der Angriff auf die Stadt "Kusra" südlich von Nablus im besetzten Westjordanland.
In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung stellte das OIC-Generalsekretariat fest, dass diese Aktionen eine Fortsetzung der Verbrechen wie Mord, Siedlungsausbau, Annexion und Zerstörung von Infrastruktur im Gazastreifen und im Westjordanland, einschließlich der besetzten Stadt Jerusalem, sowie der Angriffe auf die Flüchtlingslager und der Versuche, die palästinensische Bevölkerung zu vertreiben, darstellen. Dies verstößt eklatant gegen das Völkerrecht und einschlägige Resolutionen der Vereinten Nationen.
Das Generalsekretariat bekräftigte seinen Aufruf an die internationale Gemeinschaft, alle möglichen diplomatischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Druck auf die israelische Besatzungsmacht auszuüben und diese systematischen Verbrechen ein Ende zusetzen, sowie betonte die Notwendigkeit, internationale Justiz-Verfahren zu aktivieren, um die Täter nach internationalem Strafrecht zur Rechenschaft zu ziehen.
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