Ashghal: Rumailah-Krankenhaus-Umbau zu 65 % fertig
Doha, den 11. August / QNA / Mehr als 65% der Arbeiten zur Modernisierung der Sicherheits- und Schutzsysteme des Rumailah-Krankenhauses sind nach Angaben der katarischen Baubehörde “Ashghal” abgeschlossen.
Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium erneuert die Behörde die technischen und baulichen Sicherheitssysteme des Krankenhauses. Ziel ist es, die Betriebsbereitschaft zu erhöhen, die Abläufe effizienter zu gestalten und ein sicheres Umfeld für Patienten, Besucher und Beschäftigte zu gewährleisten.
Bis zum ersten Quartal 2027 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, erklärte Projektleiter Ahmed Al Obaidli. Während der Umsetzung werde der medizinische Betrieb ohne Unterbrechung fortgeführt.
Ihm zufolge erstreckt sich das Projekt auf die Modernisierung der Brandmelde- und Alarmanlagen, der Feuerlöschsysteme, der Notbeleuchtung und der Fluchtwegkennzeichnung sowie auf die Erneuerung feuerbeständiger Wände, Türen und Fluchttreppen.
„Auf der Grundlage umfassender baulicher Bestandsanalysen werden zudem erforderliche Verstärkungs- und Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Damit sollen nicht nur die bauliche Sicherheit erhöht, sondern zugleich die Nachhaltigkeit und langfristige Nutzungsdauer der Krankenhausgebäude gewährleistet werden”, fügte er hinzu.
Nach seinen Angaben würden rund 62 Prozent der verwendeten Materialien aus katarischer Produktion bezogen. Ziel sei es, die heimische Industrie zu fördern und den Einsatz lokaler Produkte in den Projekten von Ashghal weiter zu steigern.
Bei der Planung und Umsetzung des Projekts werde nach Angaben von Al Obaidli umfassend auf Building Information Modeling (BIM) zurückgegriffen.
Der Einsatz digitaler Gebäudemodelle optimiere die fachübergreifende Koordination zwischen den beteiligten Ingenieurdisziplinen und steigere zugleich die Effizienz des Projektmanagements.
Al Obaidli fuhr fort, die präzisere Abstimmung zwischen den Projektteams in Verbindung mit einer höheren Planungs- und Ausführungsgenauigkeit habe dazu geführt, dass die Zahl technischer Informationsanfragen um 80 Prozent zurückgegangen sei.
Die dreidimensionalen Visualisierungen innerhalb der BIM-Umgebung hätten darüber hinaus die Ablaufplanung und das Sicherheitsmanagement verbessert. Gleichzeitig habe der Einsatz der Technologie eine Reduzierung der Materialabfälle um 15 Prozent ermöglicht.
Die Integration von BIM und Reality-Capture-Technologien ermögliche zudem einen kontinuierlichen Abgleich zwischen den digitalen Planungsmodellen und dem tatsächlichen Baufortschritt, erklärte Al Obaidli abschließend. Dies optimiere die Koordination der Projektteams und leiste einen wesentlichen Beitrag zu einer effizienteren und qualitativ hochwertigeren Projektausführung.
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