Teilnahme Katars an der 31. Tagung der Internationalen Meeresbodenbehörde
Kingston, den 30. Juli /QNA/ Vom 27. bis 31. Juli fand in Kingston, Jamaika, die 31. Tagung der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) statt, wobei der Staat Katar vertreten war.
Der Staat Katar wurde auf der Tagung von Herrn Omar Ali Al Ali, Staatssekretär des Ständigen Ausschusses des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen, vertreten.
Was Punkt (9) der Tagesordnung, der sich auf den Jahresbericht des ISA-Generalsekretärs bezieht, betraf, bekräftigte Herr Al Ali die Unterstützung Katars für das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS) und den von ihm geschaffenen Rechtsrahmen für die Verwaltung des internationalen Meeresbodens, der als gemeinsames Erbe der Menschheit gilt. In diesem Zusammenhang betonte er die Wichtigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen der verantwortungsvollen Nutzung der Meeresressourcen und dem Schutz der Meeresumwelt.
Al Ali merkte an, dass die gegenwärtige Phase einen verstärkten Dialog sowie eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen den Vertragsstaaten erfordere, um das Vertrauen zu fördern und die Entscheidungsprozesse zu optimieren. Zudem betonte er, wie bedeutend es sei, die Arbeit der Behörde auf verlässlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfungen und Transparenzkriterien zu gründen.
Der Vertreter Katars forderte einen fortgesetzten Dialog über die Entwicklung unverbindlicher strategischer Instrumente zur Bewertung der wissenschaftlichen, ökologischen und institutionellen Eignung von Entscheidungen, die der Behörde zur Überprüfung vorgelegt werden. Er führte aus, dass diese Instrumente die Transparenz erhöhen und eine fundiertere Entscheidungsfindung fördern würden, ohne den bestehenden Rechtsrahmen oder die Mandate der Organe der Behörde zu beeinträchtigen.
Al Ali bekräftigte außerdem die Bereitschaft Katars zur Kooperation mit allen Mitgliedstaaten, um die Arbeit der ISA zu unterstützen und die Erfüllung ihres Mandats im Einklang mit dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ) und im Interesse der gesamten Menschheit zu erleichtern.
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