ESCWA-Exekutivsekretärin hebt Katar als wichtigen Partner für nachhaltige Entwicklung hervor
Doha, den 25. Juli /QNA/ Ihre Exzellenz Dr. Rania Al Mashat, UN-Untergeneralsekretärin und Exekutivsekretärin der Wirtschaftskommission für Westasien (ESCWA), hob die Rolle des Staates Katar bei der Förderung nachhaltiger Entwicklung und multilateraler Zusammenarbeit hervor. Sie betonte die Bedeutung einer verstärkten Kooperation zwischen ESCWA und Katar in Bereichen- Sozialschutz, digitale Transformation, Innovation und der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).
In einer Stellungnahme gegenüber der Katarischen Nachrichtenagentur (QNA) erklärte Dr. Al Mashat, ihr Besuch in Doha spiegele die starke und beständige Partnerschaft zwischen der ESCWA und dem Staat Katar wider, den sie als wichtigen Partner für die Förderung nachhaltiger Entwicklung in der gesamten arabischen Region bezeichnete.
Sie erwähnte außerdem, dass sie sich mit mehreren katarischen Regierungsvertretern getroffen habe, um Möglichkeiten zur Unterstützung der Agenda für nachhaltige Entwicklung auf regionaler und internationaler Ebene zu erörtern sowie den Austausch von Erfahrungen und technischem Fachwissen zu verstärken.
Mit Blick auf Katars Rolle bei der Förderung multilateraler Zusammenarbeit lobte Dr. Al Mashat die starke Unterstützung des Landes für die Palästina-Frage und seine Bemühungen um Frieden in der Region. Dies betonte die Wichtigkeit von Initiativen zur Stärkung der regionalen Stabilität und zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen.
Auf die Frage nach Katars Fortschritten in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und digitale Transformation würdigte Dr. Al Mashat die Erfolge des Landes bei der Umsetzung seiner Entwicklungsagenda und sein festes Engagement für Solidarität und multilaterale Zusammenarbeit zur Unterstützung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), insbesondere angesichts der komplexen bzw. miteinander verknüpften Herausforderungen der arabischen Region. Die ESCWA arbeitet eng mit dem Staat Katar zusammen, um die SDG-bezogene Datengovernance durch Beratungsleistungen und nationale Workshops zu stärken. Diese dienen dazu, die Datenqualität und die Sicherstellung der zeitnahen Verfügbarkeit der Daten zu optimieren. Diese Zusammenarbeit umfasst auch die Anpassung der SDG-Monitoring- und Berichtsplattform der ESCWA an die nationalen Bedürfnisse.
Im Hinblick auf die digitale Transformation hob sie hervor, dass Katar im “Government E- and Mobile Services Maturity Index (GEMS)” 2025, der 17 Länder bewertete, zu den Spitzenreitern zählt. Die Erfolge des Landes beim Ausbau von E-Government-Diensten in Schlüsselsektoren wie Handel und Industrie, behördenübergreifende Dienstleistungen, Justiz, Kommunalverwaltung, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Tourismus wurden bei ihrem Gespräch zu QNA ebenfalls gelobt. Die hochrangige UN-Vertreterin äußerte darüber hinaus den Wunsch, die Zusammenarbeit mit dem Staat Katar in den kommenden Jahren zu intensivieren, insbesondere in Bereichen wie strategische Planung, Statistik, künstliche Intelligenz (KI) und Zukunftstechnologien.
Mit Blick auf die wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen der arabischen Region erklärte Dr. Al Mashat, dass arabische Länder, darunter Katar, gut positioniert seien, um die nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen, die regionale Integration zu fördern und die Bemühungen der ESCWA zu unterstützen, Staaten dabei zu helfen, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Dies erfordere eine optimierte digitale Transformation, die Nutzung des Potenzials Künstlicher Intelligenz und Innovation, die Steigerung der Wirksamkeit öffentlicher Institutionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Vermittlung der für die Wirtschaft der Zukunft notwendigen Kompetenzen an die Bevölkerung.
Sie erklärte weiter, dass die Erreichung dieser Ziele auch die Umsetzung wirtschaftlicher und sozialer Maßnahmen erfordere, die den sozialen Schutz stärken, die Ernährungs- und Wassersicherheit verbessern sowie die notwendigen finanziellen Ressourcen für eine nachhaltige Entwicklung mobilisieren. Dies trage dazu bei, widerstandsfähige und inklusive Volkswirtschaften in der gesamten arabischen Region aufzubauen.
Zum Abschluss ihres Interviews an QNA betonte Dr. Al Mashat die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in Humankapital, Technologie und Innovation sowie die Notwendigkeit, die arabische Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Entwicklungsfinanzierung und Wissensaustausch weiter zu intensivieren. Sie hob außerdem hervor, dass die Herausforderungen der Region über nationale Grenzen hinausgingen und ein gemeinsames arabisches Handeln erforderten, das die regionale Integration vertieft bzw. nachhaltigen und inklusiven Wohlstand für alle fördert.
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