Die Außenminister Katars und sieben arabische und islamische Länder verurteilen die israelische Eskalation in der Al-Aqsa-Moschee
Doha, den 23. Juli /QNA/ Die Außenminister des Staates Katar, des Haschemitischen Königreichs Jordanien, der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), der Republik Indonesien, der Islamischen Republik Pakistan, der Republik Türkei, des Königreichs Saudi-Arabien und der Arabischen Republik Ägypten haben die israelische Eskalation an der Al-Aqsa-Moschee/dem Haram al-Sharif auf das Schärfste verurteilt. Sie ächten insbesondere die fortgesetzten Masseneinfälle von Siedlern unter Führung extremistischer israelischer Minister in die Al-Aqsa-Moschee/den Haram al-Sharif unter dem Schutz israelischer Streitkräfte, das Hissen der israelischen Flagge im Innenhof, das Aufstellen zweier Zelte durch die israelische Polizei sowie alle anderen provokanten Handlungen.
Sie betonten, dass diese provokativen und inakzeptablen Aktionen einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, die einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen sowie den historischen und rechtlichen Status quo an den heiligen Stätten im besetzten Ostjerusalem darstellen.
Die Minister kritisieren scharf die illegalen und extremistischen Akte der Aufstachelung, der Übergriffe, der Mobilisierungsaufrufe und der Gewalt durch israelische extremistische Minister und Gruppen.
Die Minister warnten davor, dass diese hochgradigen Aktionen Hass und Extremismus schüren und die Bemühungen um einen gerechten und dauerhaften Frieden auf der Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung behindern.
Sie betonten, dass die Beschränkungen des Zugangs zur Altstadt von Jerusalem und zu den dortigen Kultstätten, sowie die diskriminierenden und willkürlichen Zugangsbeschränkungen zu allen anderen Gebetsstätten in der Altstadt einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, einschließlich des humanitären Völkerrechts, und einen rechtswidrigen Versuch darstellen, den historischen und rechtlichen Status quo zu ändern. Israel besitzt keine Souveränität über das besetzte Jerusalem oder seine islamischen und christlichen heiligen Stätten.
Die Außenminister verurteilten ferner die fortgesetzten und systematischen Verstöße und Maßnahmen Israels, der Besatzungsmacht, die darauf abzielen, den historischen, rechtlichen und demografischen Charakter des besetzten Ostjerusalems zu verändern sowie die Heiligkeit und den Status seiner islamischen oder christlichen heiligen Stätten zu untergraben.
Sie bekräftigten ihre kategorische Zurückweisung jeglicher Versuche, den historischen und rechtlichen Status quo in Jerusalem und an seinen islamischen und christlichen Heiligtümern zu verändern, und betonten die Notwendigkeit, diesen Status quo unter Anerkennung der besonderen Rolle der historischen haschemitischen Hüterschaft in diesem Zusammenhang zu bewahren.
Die Minister stellten außerdem klar, dass das gesamte 144 Dunam große Gelände der Al-Aqsa-Moschee/des Al-Haram al-Sharif ausschließlich Muslimen vorbehalten ist und die alleinige Zuständigkeit für die Verwaltung der Angelegenheiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee/des Al-Haram al-Sharif sowie die Regelung des Zugangs dorthin bei der Abteilung für Stiftungen und Angelegenheiten der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem liegt. Diese untersteht dem jordanischen Ministerium für Stiftungen und Islamische Angelegenheiten.
Die Minister forderten Israel als Besatzungsmacht auf, die Zugangsbeschränkungen zur Altstadt von Jerusalem unverzüglich aufzuheben und muslimischen Gläubigen den Zugang zur Moschee nicht zu verwehren.
Zudem appellierten sie an die internationale Gemeinschaft, eine entschiedene Position einzunehmen, um Israel dazu zu zwingen, die fortgesetzten Verstöße und illegalen Praktiken gegen islamische und christliche heilige Stätten in Jerusalem sowie die Verletzungen der Heiligkeit dieser Orte einzustellen.
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