GCC-Staaten und Jordanien vereinigen sich in ihrer Verurteilung der iranischen Aggression gegen ihr jeweiliges Territorium
Riad, den 23. Juli /QNA/ Die Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrats (GCC) und Jordanien verurteilten gemeinsam die iranische Aggression gegen ihre Hoheitsgebiete und bekräftigten dabei eine einheitliche Position, die auf den vom Ministerrat des GCC und vom Rat der Außenminister der Arabischen Liga verabschiedeten Resolutionen, dem Völkerrecht sowie der Resolution 2817 (2026) des UN-Sicherheitsrats basiert.
In einer gemeinsamen Erklärung wiesen die sieben Länder darauf hin, dass die iranischen Angriffe auf ihre Hoheitsgebiete, Bürger und zivile Infrastruktur seit dem 28. Februar 2026 andauern, auch nach der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran am 17. Juni 2026. Sie erklärten, die Angriffe auf Bahrain, Kuwait und Jordanien hätten sich verstärkt und richteten sich gegen Energieanlagen, Entsalzungsanlagen, Häfen, Flughäfen und andere zivile Infrastruktur.
In der Erklärung hieß es weiterhin, dass die Angriffe Verstöße gegen die Charta der Vereinten Nationen, das humanitäre Völkerrecht, die Resolution 2817 (2026) des Sicherheitsrats sowie gegen die Verpflichtungen darstellten, die der Iran im Rahmen der Absichtserklärung eingegangen sei; ferner werde damit eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit ausgeht.
Die sieben Länder betonten ihr in Artikel „51“ der Charta der Vereinten Nationen verankertes Recht auf individuelle und kollektive Selbstverteidigung sowie ihr Recht, alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Souveränität, ihr Hoheitsgebiet, ihre Bürger, ihre Handelsschiffe und ihre kritische Infrastruktur vor anhaltenden Angriffen zu schützen.
Sie begrüßten zudem die Entscheidung des irakischen Ministerpräsidenten, den Waffenbesitz bis zum 30. September 2026 auf den Staat zu beschränken, und bekundeten ihre Unterstützung für die von der irakischen Regierung ergriffenen Maßnahmen, um zu verhindern, dass vom Iran unterstützte Fraktionen, Milizen und bewaffnete Gruppen weitere Angriffe gegen Länder in der Region verüben.
In der Erklärung wurde der UN-Sicherheitsrat aufgefordert, eine dringende Resolution zu verabschieden, in der ein sofortiges Ende der iranischen Angriffe gefordert, das Recht der betroffenen Staaten auf Selbstverteidigung anerkannt sowie weitere Maßnahmen für den Fall einer Fortsetzung der Angriffe in Betracht gezogen werden.
Die sieben Länder würdigten zudem die Einsatzbereitschaft und Professionalität ihrer Streitkräfte beim Schutz ihrer Souveränität, Sicherheit, Stabilität und Zivilbevölkerung. Sie lobten ferner die Widerstandsfähigkeit und den Zusammenhalt, die ihre Bürger angesichts der Angriffe an den Tag gelegt haben.
In der Erklärung bekräftigten die Länder ihr Engagement für die Gewährleistung der Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus- und der Straße von Bab el-Mandeb, für die Wahrung der regionalen Sicherheit, für die Zusammenarbeit mit den Ländern der Region sowie mit der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zur Schaffung dauerhafter Regelungen im Einklang mit dem Völkerrecht, dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, der Achtung der staatlichen Souveränität und den Grundsätzen der guten Nachbarschaft.
Abschließend bekräftigte die Erklärung die uneingeschränkte Solidarität der Länder mit Saudi-Arabien sowie ihre Unterstützung für die Maßnahmen, die das Land zur Wahrung seiner Souveränität, Sicherheit, Stabilität und territorialen Integrität ergreift. Ferner wurde die Anerkennung für die von Saudi-Arabien und Oman angeführten diplomatischen Bemühungen um eine umfassende und dauerhafte politische Lösung der Krise im Jemen sowie für die humanitäre und entwicklungspolitische Hilfe Saudi-Arabiens für den Jemen zum Ausdruck gebracht.
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