WHO: Ebola-Todesfälle in der DR Kongo und in Uganda überspringen die Marke von 1000
Genf, den 22. Juli /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesopfer durch das Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda auf 1.001 gestiegen ist – wohingegen die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Virus fortgesetzt werden. Grundlage sind Angaben der Gesundheitsbehörden der Demokratischen Republik Kongo.
Nach Angaben der WHO in einem aktuellen Bericht wurden in der Demokratischen Republik Kongo 999 Todesfälle und 2.473 bestätigte Infizierte registriert. In Uganda gab es ebenfalls Ebola-Fälle, einschließlich zweier Todesfälle und die der Infektionen bei 20, nachdem die Behörden des Landes vergangene Woche bestätigt hatten, dass das Land frei von aktiven Ebola-Infektionen ist.
Die WHO wies darauf hin, dass das Ebola-Virus in den vergangenen fünfzig Jahren in Afrika mehr als 15.000 Menschen das Leben gekostet hat – was es zu einer der gefährlichsten Epidemien macht, mit denen die Region konfrontiert ist.
Im Kampf gegen den seltenen neuen Virusstamm hat die WHO klinische Studien mit zwei Wirkstoffen eingeleitet und eine Notfallzulassung für den ersten molekularen Diagnosetest zur Erkennung des Virus erteilt.
WHO warnte davor, dass das Ebola-Virus „sich weiter zuspitzen könnte" sei, und betonte, dass die Gesundheitsteams weiterhin darum bemüht seien, mit der Ausbreitung der Infektionen Schritt zu halten.
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