Neue Huthi-Drohungen: UN warnt vor regionalem Flächenbrand
New York, den 21. Juli /QNA/ Mit großer Sorge blicken die Vereinten Nationen auf die neuerlichen Drohungen der Huthi gegen Saudi-Arabien und die internationale Schifffahrt im Roten Meer. Was zunächst als weitere Verschärfung der seit Jahren schwelenden Konfrontation erscheinen mag, könnte nach Einschätzung der Weltorganisation eine umfassende regionale Eskalation auslösen.
Zur sofortigen Mäßigung rief UN-Sprecher Stéphane Dujarric deshalb alle Beteiligten auf. Nicht militärischer Druck, sondern Dialog und Diplomatie müssten den Umgang mit bestehenden Konflikten bestimmen.
Besondere Bedeutung kommt der Resolution 2722 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2024 zu. Sie und die nachfolgenden Beschlüsse zu den Angriffen auf Handelsschiffe seien vollständig einzuhalten. Zugleich mahnte er die vollständige Einhaltung der Resolution 2722 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2024 und der darauf folgenden Beschlüsse zu den Angriffen der Huthi auf Handelsschiffe an.
Ihm zufolge führt der UN-Sondergesandte für Jemen, Hans Grundberg, derzeit Gespräche in der Region. Dabei gehe es um einen Abbau der Spannungen und die Bewahrung der Fortschritte, die seit der unter UN-Vermittlung vereinbarten Waffenruhe von 2022 erzielt wurden.
Jemen müsse von der umfassenderen regionalen Eskalation abgeschirmt werden, erklärte Dujarric. Nur so könne der notwendige Raum für einen inklusiven, von den Jemeniten getragenen politischen Prozess erhalten bleiben.
Der UN-Sprecher erinnerte außerdem an den Schutz der Zivilbevölkerung. Krankenhäuser, Wasserversorgungsanlagen und andere lebenswichtige Infrastruktur dürften nicht angegriffen oder beschädigt werden. Sämtliche Seiten müssten ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht erfüllen.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو