Huthi-Vorwürfe gegen Saudi-Arabien – GCC reagiert scharf
Riad, den 21. Juli /QNA/ Mit deutlichen Worten hat der Generalsekretär des Golfkooperationsrates, Jasem Mohamed Albudaiwi, die jüngsten Äußerungen des Militärsprechers der Huthi zurückgewiesen. Die gegen Saudi-Arabien gerichteten Anschuldigungen seien unzutreffend, unbegründet und Teil des Versuchs, die Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns abzuschieben.
Laut dem Golfkooperationsrat haben die Praktiken der Huthi nicht nur das Leiden der jemenitischen Bevölkerung verschärft. Sie bedrohen zugleich eine Region, deren Sicherheit eng mit der Stabilität internationaler Handelswege verbunden ist.
Nicht in Frage stellen könnten die Äußerungen die Unterstützung Saudi-Arabiens für Jemen, erklärte der GCC-Generalsekretär. Zugleich verwies Albudaiwi auf die humanitäre und materielle Hilfe des Königreichs für Jemen. Dieses Engagement erwachse aus der Verantwortung Saudi-Arabiens gegenüber dem Nachbarland und seiner Bevölkerung.
Als wesentliche Grundlage regionaler und internationaler Stabilität bezeichnete er die Sicherheit der Seeschifffahrt und die Freiheit des internationalen Handels. Jeder Versuch, internationale Wasserstraßen anzugreifen, verstoße ausdrücklich gegen das Völkerrecht, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und die einschlägigen Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates.
Die internationale Gemeinschaft müsse den Anschuldigungen und Drohungen der Huthi entschieden entgegentreten und für die Umsetzung der UN-Resolutionen sorgen. Der Golfkooperationsrat stehe uneingeschränkt an der Seite Saudi-Arabiens und unterstütze alle Maßnahmen zum Schutz seiner Sicherheit, Souveränität und Interessen.
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