GCC-Generalsekretär verurteilt iranische Angriffe als Kriegsverbrechen
Riad, den 18. Juli /QNA/ Der Generalsekretär des Golfkooperationsrates, Jasem Mohamed Albudaiwi, verurteilte die iranischen Angriffe gegen Bahrain, Kuwait und Jordanien aufs Schärfste. Insbesondere die Attacken auf zivile Einrichtungen und Infrastruktur bewertet er als eine neue, gefährliche Stufe der Eskalation.
Dass bei den Angriffen in Kuwait mehrere zivile Beschäftigte verletzt wurden, verleiht den Vorwürfen zusätzliches Gewicht. Laut Albudaiwi handelt es sich nicht lediglich um Verstöße gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen, sondern um Kriegsverbrechen, die international aufgearbeitet und strafrechtlich verfolgt werden müssten.
Entscheidend ist dabei der Vorwurf der Vorsätzlichkeit: Werden lebenswichtige Infrastruktur und zivile Anlagen gezielt angegriffen, geraten nicht nur staatliche Einrichtungen, sondern die Grundlagen des gesellschaftlichen Lebens ins Visier. Darin erkennt der GCC-Generalsekretär eine flagrante Missachtung sämtlicher maßgeblicher internationaler Normen und Konventionen.
Politisch verbindet Albudaiwi seine Verurteilung mit einem klaren Solidaritätsversprechen. Der Golfkooperationsrat stehe geschlossen an der Seite Bahrains, Kuwaits und Jordaniens und unterstütze alle Maßnahmen, mit denen diese Staaten ihre Bevölkerung, ihre Souveränität und ihre territoriale Integrität schützten.
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