Der Staat Katar nimmt an der internationalen Konferenz zur Al-Quds-Frage in Kairo teil
Kairo, den 18. Juli /QNA/ Der Staat Katar nahm heute an den Beratungen der Internationalen Konferenz zur Al-Quds-Frage (Jerusalem) teil. Die Konferenz stand unter dem Motto: „Al-Quds: Frontlinie im Kampf gegen Vertreibung, Annexion und Schlüssel zur Erreichung eines gerechten sowie dauerhaften Friedens“. Die Konferenz wurde vom Komitee der Vereinten Nationen für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes (CEIRPP) in Zusammenarbeit mit der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in der ägyptischen Hauptstadt Kairo organisiert.
Die katarische Delegation bei der Konferenz wurde von Frau Maryam Ahmed Al Shibi geleitet. Sie ist bevollmächtigte Ministerin und stellvertretende Botschafterin des Staates Katar bei der Arabischen Republik Ägypten sowie stellvertretende Ständige Vertreterin bei der Liga der Arabischen Staaten.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage, wie der einzigartige und multireligiöse Charakter sowohl Al-Quds als auch dessen Bedeutung als Symbol des Zusammenlebens geschützt werden können. Der Fokus lag auf den dringenden Herausforderungen, mit denen das palästinensische Volk im besetzten Ostjerusalem konfrontiert ist, darunter Vertreibung, Enteignung und Gewalt. Diese Themen wurden in den größeren Kontext des besetzten palästinensischen Gebiets eingeordnet. Der Schwerpunkt lag auf der Bedeutung des Schutzes der Heiligen Stadt, der Wahrung des historischen und rechtlichen Status quo sowie der Unterstützung der Rechte, der Präsenz sowie der Souveränität der Palästinenser:innen in Jerusalem.
Die Konferenz bekräftigte in diesem Zusammenhang den historischen und rechtlichen Status quo der Stadt Jerusalem als Grundlage für Frieden, Stabilität und interreligiöses Zusammenleben. Zudem wurden die Einschränkungen der Religionsfreiheit, die Bedrohungen für die heiligen Stätten sowie die Auswirkungen der israelischen Politik – einschließlich des Ausbaus der Siedlungen – auf die Identität der Stadt und die palästinensische Präsenz näher beleuchtet. Die Konferenz hob die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft gemäß dem Völkerrecht hervor, um den kulturellen und religiösen Charakter Al-Quds zu bewahren.
Das Konferenzprogramm umfasst zwei Diskussionsrunden, an denen religiöse Würdenträger, Entscheidungsträger und Experten teilnehmen. Die Themen lauten: „Die heilige Stadt retten und den historischen Status quo der heiligen Stätten schützen“ sowie „Die palästinensische Präsenz, die Rechte und die Souveränität in Jerusalem und im besetzten palästinensischen Gebiet angesichts der Vertreibungspolitik und der illegalen Siedlungsausweitung bewahren“.
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