Sorge vor einem Flächenbrand: UN drängt auf diplomatische Lösung
New York, den 17. Juli /QNA/ Mit wachsender Sorge verfolgen die Vereinten Nationen die militärische Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Angesichts der fortgesetzten Angriffe drängt UN-Generalsekretär António Guterres auf eine friedliche und dauerhaft tragfähige Beilegung der Krise.
Besonders alarmiert zeigt sich die Weltorganisation über Attacken auf zivile Infrastruktur. Solche Angriffe, unabhängig davon, ob sie den Iran oder andere Teile der Region treffen, seien nicht hinnehmbar, sagte der stellvertretende Sprecher des Generalsekretärs, Farhan Haq, während einer Pressekonferenz.
Einen militärischen Ausweg aus diesem Konflikt gibt es nach Auffassung der Vereinten Nationen nicht. Je länger die Kampfhandlungen andauern, desto größer wird vielmehr die Gefahr, dass sich die Konfrontation auf weitere Staaten und zentrale Verkehrswege der Region ausweitet.
Umso nachdrücklicher fordert Guterres eine Intensivierung der diplomatischen Bemühungen. Eine mögliche Vereinbarung müsse nicht nur die unmittelbaren Kampfhandlungen beenden, sondern auch die vollständige Wiederherstellung der internationalen Schifffahrtsrechte und der freien Navigation in der Straße von Hormus und deren Umgebung gewährleisten.
Seit sechs Tagen führen die Vereinigten Staaten erneut Angriffe auf iranische zivile und militärische Infrastruktur aus. Der Iran reagierte seinerseits mit Angriffen auf mehrere Staaten der Region.
Englisch
Français
Deutsch
Español
русский
हिंदी
اردو