Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates: Die GCC-Staaten unterstützen den Weg des Dialogs und der Diplomatie, während Iran weiterhin auf Eskalation setzt
Brüssel, den 13. Juli /QNA/ Herr Jassim Mohammed Al Budaiwi, Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates (GCC), bekräftigte erneut, dass die Mitgliedstaaten des Rates den Weg des Dialogs und der Diplomatie unterstützen. Zugleich erklärte er, dass Iran weiterhin die Eskalation der Diplomatie und dem Dialog vorziehe.
Al Budaiwi erklärte heute bei seiner Teilnahme am dritten Regionalen Sicherheitsforum zwischen dem Golf-Kooperationsrat (GCC) und der Europäischen Union in der belgischen Hauptstadt Brüssel, dass die iranischen Angriffe auf Ölanlagen in den GCC-Staaten sowie die Schließung der Straße von Hormus zu einer weltweiten Verlangsamung der Wirtschaft geführt hätten. Zudem wies er darauf hin, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 auf 3,1 Prozent gesenkt habe.
Darüber hinaus erklärte er, dass sich dieser regionale Schock zu einem globalen Schock entwickelt habe, dessen Auswirkungen sowohl die Volkswirtschaften der Golfstaaten als auch Europas getroffen hätten. Die neuen Bedrohungen, die dieser Krieg hervorgebracht habe, machten eine erneute Stärkung der Beziehungen zwischen dem Golf-Kooperationsrat (GCC) und der Europäischen Union erforderlich. Ferner betonte er, dass die Durchführung des Forums zwischen dem GCC und der Europäischen Union zu diesem Zeitpunkt von größter Bedeutung sei – angesichts der beispiellosen Eskalation, die die Region derzeit erlebe.
Al Budaiwi erläuterte, dass sechs Prioritäten vorgeschlagen worden seien, um die Beziehungen zwischen den Golfstaaten und Europa zu stärken: die koordinierte politische und diplomatische Zusammenarbeit, die Kooperation im Bereich der regionalen Sicherheit, die Förderung der Konnektivität durch die Beschleunigung von Handelskorridoren und alternativen Verkehrswegen, die Zusammenarbeit im Energiesektor, die Auswertung der Lehren aus der gegenwärtigen Krise sowie schließlich die Kontakte zwischen den Völkern durch die Beschleunigung der Visaliberalisierung als praktische Grundlage für den Austausch.
Er wies zudem darauf hin, dass die Partnerschaft mit Europa über den Sicherheitsbereich hinausgehen und sich zu einer echten Integration entwickeln müsse – zu einer Partnerschaft, „die unsere Völker sicherer macht und unseren Volkswirtschaften mehr Widerstandskraft und Stabilität verleiht“.
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