Algerien kündigt Rückkehr seines Botschafters nach Mali und Wiedereröffnung des Luftraums zwischen beiden Ländern an
Algier, den 11. Juli /QNA/ Algerien gab heute die Rückkehr seines Botschafters nach Bamako und die Wiederöffnung seines Luftraums für malische Flugzeuge bekannt. Dies signalisiert eine Deeskalation der Krise zwischen den beiden Ländern nach über einem Jahr, in dem sie ihre Botschafter zurückberufen und ihren Luftraum gegenseitig gesperrt hatten.
Das algerische Außenministerium erklärte in einer Pressemitteilung, Präsident Abdelmadjid Tebboune habe die Rückkehr des algerischen Botschafters in die malische Hauptstadt Bamako mit sofortiger Wirkung angeordnet. Die Erklärung führte weiter aus, die Entscheidung des Präsidenten beruhe auf seinem „konsequenten und unerschütterlichen Engagement, die algerisch-malischen Beziehungen auf ihren historischen und natürlichen Verlauf zurückzuführen, basierend auf gegenseitigem Respekt“.
Bereits gestern hatte das algerische Verteidigungsministerium die Entscheidung des Landes bekannt gegeben, seinen nationalen Luftraum mit Wirkung am Freitag wieder vollständig für den malischen Flugverkehr zu öffnen. Die Erklärung betonte, diese Entscheidung umfasse „alle Flüge von und nach Mali über verschiedene internationale Ziele“.
Am 07. April 2025 riefen die algerischen Behörden ihren Botschafter in Mali zu Konsultationen zurück und kündigten die Schließung ihres Luftraums für Flüge von und nach Mali an. Als Grund nannten sie „wiederholte Verletzungen unseres Luftraums durch den Staat Mali“.
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