Umweltpolitik im Fokus: Katar beim Treffen zur Basler Konvention vertreten
Genf, den 01. Juli /QNA/ Bei den Beratungen zur globalen Abfallpolitik in Genf war auch der Staat Katar vertreten. Das Land nahm über sein Ministerium für Umwelt und Klimawandel an der 15. Sitzung der offenen Arbeitsgruppe der Basler Konvention teil — jenem internationalen Rahmenwerk, das den Umgang mit gefährlichen Abfällen regelt.
Im Zentrum der Gespräche standen Fragen, die für den internationalen Umweltschutz zunehmend an Bedeutung gewinnen: die Bewirtschaftung von Kunststoff- und Textilabfällen, mögliche Anpassungen der Konventionsanhänge sowie die engere Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen. Zugleich ging es um die praktische Umsetzung bereits gefasster Beschlüsse und die Vorbereitung kommender Verhandlungsrunden.
Katar brachte sich zudem bereits im Vorfeld in den Ausschuss für Umsetzung und Einhaltung ein, in dem das Land Mitglied ist. Dort wurden unter anderem Strategien diskutiert, wie Staaten bei der Einhaltung ihrer Verpflichtungen unterstützt und internationale Kooperation sowie Wissenstransfer weiter ausgebaut werden können.
Nach dem Ministerium für Umwelt und Klimawandel ist die Teilnahme Teil eines umfassenderen Ansatzes: Umweltpolitik wird nicht nur national, sondern vor allem im internationalen Kontext gedacht. Die nachhaltige Bewirtschaftung von Chemikalien und gefährlichen Abfällen gilt dabei als Schlüsselbereich, der unmittelbar mit Gesundheit, Ressourcenmanagement und globaler Entwicklung verknüpft ist.
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