Arabische Organisationen und Länder ächten die Angriffe des Iran auf Kuwait sowie Bahrain - fordern deren Einstellung und setzen auf Solidarität damit
Kuwait, den 03. Juni /QNA/ Arabische Organisationen und Staaten haben die iranischen Angriffe auf zivile Einrichtungen und lebenswichtige Infrastruktur in Kuwait und Bahrain scharf verdammt sowie ihre kategorische Zurückweisung dieser Angriffe bekräftigt. Diese verstoßen klar gegen das Völkerrecht und die UN-Charta bzw. die Souveränität der Golfstaaten.
Sie betonten erneut, dass diese Verstöße die internationalen Bemühungen zur Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität in der Region untergraben. Sie forderten die internationale Gemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat nachdrücklich auf, unverzüglich vorzugehen, um diese schwerwiegenden Verstöße zu ahnden und deren Wiederholung zu verhindern. Nur so könne Frieden sowohl in der Region als auch weltweit gewährleistet werden.
In diesem Zusammenhang verurteilte die Liga der Arabischen Staaten die eklatanten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Kuwait und Bahrain, die mit ballistischen Raketen und Drohnen verübt wurden, auf das Schärfste. In einer heute veröffentlichten Erklärung betonte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Aboul Gheit, dass die ungerechtfertigten Angriffe des Iran auf zivile Ziele und lebenswichtige Infrastruktur wie den internationalen Flughafen von Kuwait, bei denen es Tote, Verletzte und erhebliche Sachschäden gab, nicht nur eine gefährliche Eskalation darstellen, sondern auch einen eklatanten Verstoß gegen die UN-Charta, das humanitäre Völkerrecht, die 1949 verabschiedeten Genfer Konventionen und deren Zusatzprotokolle.
Er forderte den Iran auf, diese schwerwiegenden Angriffe unverzüglich und bedingungslos einzustellen sowie seine Provokations- und Eskalationspolitik aufzugeben, da diese die regionale Sicherheit und Stabilität untergrabe.
Er bekräftigte zudem die volle Solidarität und Unterstützung der Arabischen Liga für den Staat Kuwait und das Königreich Bahrain sowie ihre uneingeschränkte Unterstützung für alle legitimen Maßnahmen, die diese Länder ergreifen, um ihre Souveränität, die Sicherheit ihrer Bürger und die Integrität ihres Territoriums zu wahren.
Seinerseits bekundete GCC-Generalsekretär Jassim Mohammed Al-Budaiwi seine schärfste Verurteilung der anhaltenden iranischen Aggression gegen Bahrain und Kuwait. Er betonte, dass diese feigen Angriffe auf zivile Ziele, Infrastruktur, diplomatische Vertretungen und Hauptsitze eine gefährliche und beispiellose Eskalation darstellen. Diese Vorfälle spiegeln das fortgesetzte Bestreben wider, eine inakzeptable feindselige Politik zu verfolgen. Damit zielt der Iran darauf ab, die Sicherheit, Stabilität und Souveränität der GCC-Staaten zu untergraben.
Al-Budaiwi hob hervor, dass die Fortsetzung dieser Angriffe die Beharrlichkeit des Irans bei der Verfolgung einer unverzeihlich feindseligen Politik beweist, die nicht nur die regionale Sicherheit gefährdet, sondern auch eklatant gegen das Völkerrecht, die UN-Charta und alle internationalen Normen verstößt. Daher sei ein entschiedenes internationales Eingreifen erforderlich, um diesen gefährlichen iranischen Aggressionen ein Ende zu setzen.
Der GCC-Generalsekretär betonte, dass die Sicherheit Bahrains und Kuwaits integraler Bestandteil der Sicherheit der GCC-Staaten sei und diese im Kampf gegen diese Angriffe geeint seien. Er bekräftigte die uneingeschränkte Unterstützung aller von beiden Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Verteidigung ihrer Sicherheit, Souveränität und territorialen Integrität.
Mohammed bin Ahmed Al-Yamahi, der Präsident des Arabischen Parlaments, verurteilte seinerseits die eklatante iranische Aggression gegen Kuwait und Bahrain. Er betonte, dass diese einen eklatanten Verstoß gegen alle internationalen Gesetze, Normen und Grundsätze des humanitären Völkerrechts darstelle.
In einer Erklärung bezeichnete Al-Yamahi den Angriff auf das Passagierterminal des internationalen Flughafens von Kuwait mit mehreren Drohnen, durch den erhebliche Sachschäden am Gebäude verursacht sowie mehrere Menschen verletzt wurden, ebenso wie den Angriff auf zivile Infrastruktur im Königreich Bahrain mit Raketen und Drohnen, als Ausdruck des kriminellen Verhaltens seitens des Iran. Er wertete diese Attacken als gefährliche Eskalation sowie ein inakzeptables aggressives Vorgehen, das die Sicherheit und Stabilität der Region bedrohe. Er betonte die uneingeschränkte Solidarität des Arabischen Parlaments mit dem Staat Kuwait und dem Königreich Bahrain sowie dessen Unterstützung für alle Maßnahmen, die diese Länder zum Schutz ihrer nationalen Sicherheit sowie der Sicherheit ihrer Bürger und Einwohner ergreifen. Zudem lobte er die Wirksamkeit und Einsatzbereitschaft ihrer Streitkräfte im Kampf gegen diese kriminellen Angriffe.
Präsident des Arabischen Parlaments rief die internationale Gemeinschaft und den VN-Sicherheitsrat dazu auf, unverzüglich und entschieden gegen diese schweren Verstöße vorzugehen und deren Wiederholung zu verhindern, um den regionalen und internationalen Frieden sicherzustellen.
Das Königreich Saudi-Arabien bekräftigte seine Solidarität mit Bahrain und Kuwait sowie seine uneingeschränkte Unterstützung für alle Maßnahmen, die diese Länder zum Schutz ihrer Souveränität, Sicherheit und Stabilität ergreifen.
Das saudische Außenministerium verurteilte den brutalen iranischen Angriff und die eklatante Verletzung der Souveränität des Königreichs Bahrain und des Staates Kuwait aufs Schärfste. Dazu zählt auch der Angriff auf den Flughafen von Kuwait und mehrere wichtige Einrichtungen, bei dem es ein Todesopfer und mehrere Verletzte gab.
In einer Erklärung bekräftigte das saudische Außenministerium, dass das Königreich diese Angriffe kategorisch zurückweist, da sie die Souveränität der Golfstaaten verletzen und einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht sowie die Charta der Vereinten Nationen darstellen. Das Königreich bekräftigt, dass diese Verletzungen die internationalen Bemühungen zur Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität in der Region untergraben.
Auch das Sultanat Oman kondemnierte die Angriffe auf Bahrain und Kuwait. Es erklärte seine kategorische Ablehnung aller militärischen Aktionen, die die Sicherheit und Stabilität der Region gefährden – insbesondere Angriffe auf zivile und lebenswichtige Einrichtungen. Diese Angriffe stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar und bedrohen die Sicherheit der Zivilbevölkerung.
In einer Erklärung bekundete das Sultanat Oman seine volle Solidarität mit Bahrain und Kuwait. Es unterstützte die Maßnahmen der beiden Länder zur Wahrung ihrer Sicherheit, Stabilität, Souveränität und territorialen Integrität. Oman bekräftigte seinen Aufruf zur Zurückhaltung und zur Vermeidung einer Eskalation. Das Sultanat forderte den Dialog und den Einsatz diplomatischer Mittel zur Beilegung von Krisen bzw. Konflikten, um zur Stabilisierung der Region beizutragen.
Ebenso verurteilten die Vereinigten Arabischen Emirate die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf Kuwait, bei denen ein Mensch getötet, weitere verletzt und wichtige Einrichtungen – darunter der internationale Flughafen Kuwait und diplomatische Vertretungen – beschädigt wurden.
In einer Erklärung bekräftigte das VAE-Außenministerium, dass diese Angriffe einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität des Staates Kuwait, einen Bruch des Völkerrechts und eine Bedrohung für seine Sicherheit, Stabilität und die Sicherheit seiner lebenswichtigen zivilen Infrastruktur darstellen.
Das Ministerium betonte, dass Angriffe auf diplomatische Vertretungen und Einrichtungen einen eklatanten Verstoß gegen alle internationalen Normen und Gesetze, insbesondere gegen das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen, darstellen. Letzteres garantiert die volle Immunität diplomatischer Einrichtungen und deren Personal. Solche Angriffe sind eine gefährliche Eskalation und eine Bedrohung für die regionale Sicherheit und Stabilität.
Das Ministerium bekundete zudem seine uneingeschränkte Solidarität mit dem Königreich Bahrain und seine Unterstützung für alle Maßnahmen, die zur Wahrung seiner Sicherheit und Stabilität ergriffen werden.
Ägypten seinerseits äußerte sein Entsetzen über den grausamen iranischen Angriff auf den internationalen Flughafen Kuwait, bei dem es Verletzte gab und erhebliche Schäden an dem Flughafen entstanden. Ägypten betrachtet dies als eklatanten Verstoß gegen die Souveränität und territoriale Integrität des Staates Kuwait sowie als gefährliche Eskalation, die die Sicherheit und Stabilität der Golfregion bedroht.
In einer Mitteilung bekräftigte das ägyptische Außenministerium die uneingeschränkte Unterstützung Ägyptens für den Staat Kuwait im Kampf gegen diesen Angriff, seine unerschütterliche Solidarität mit der kuwaitischen Regierung und Bevölkerung sowie seine Unterstützung für alle Maßnahmen, die zum Schutz ihrer Sicherheit und Stabilität ergriffen werden.
Jordanien bekräftigte, dass die Sicherheit und Stabilität der Staaten des Golfkooperationsrats (GCC) ein Eckpfeiler der arabischen nationalen Sicherheit seien, und betonte seine kategorische Ablehnung jeglicher Handlungen oder Praktiken, die die Souveränität von Staaten verletzen oder deren Sicherheit und territoriale Integrität bedrohen.
Zudem verurteilte Jordanien die iranischen Angriffe auf wichtige zivile Einrichtungen in Bahrain und Kuwait, darunter den internationalen Flughafen von Kuwait, und bezeichnete sie als eklatanten Verstoß gegen die Souveränität Bahrains und Kuwaits sowie als Bedrohung ihrer Sicherheit, Stabilität und territorialen Integrität. Darüber hinaus stellte Jordanien klar, dass es sich dabei um einen Verstoß gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen handelt.
In einer Erklärung bekräftigte das jordanische Außenministerium die Solidarität Jordaniens mit beiden Ländern sowie seine Unterstützung für alle Maßnahmen, die diese zum Schutz ihrer Souveränität, Sicherheit, Stabilität und der Sicherheit ihrer Bürger und Einwohner ergreifen.
Das Präsidialamt des Staates Palästina verurteilte die iranischen Angriffe auf den Staat Kuwait aufs Schärfste und bekräftigte die uneingeschränkte Solidarität des Staates Palästina und seines Volkes mit dem Staat Kuwait, seiner Führung, seiner Regierung und seinem Volk.
Das Präsidialamt betonte seine kategorische Ablehnung jeglicher Aggression gegen die Souveränität, Sicherheit oder Stabilität arabischer Staaten und unterstrich die volle Unterstützung des Staates Palästina für alle Maßnahmen, die der Staat Kuwait zum Schutz seiner Sicherheit, Souveränität und der Sicherheit seiner Bürger ergriffen hat.
Der libanesische Premierminister Dr. Nawaf Salam verurteilte die Angriffe auf Kuwait und Bahrain scharf und bezeichnete sie als schwere Verletzung der Souveränität und Sicherheit von Staaten und als direkte Bedrohung der regionalen Stabilität. Er betonte, dass dieses inakzeptable Verhalten des Iran gegen das Völkerrecht und die Grundsätze guter Nachbarschaft verstoße und die gesamte Region weiteren Spannungen und einer Eskalation aussetze. Salam bekräftigte die volle Solidarität Libanons mit Kuwait und Bahrain sowie seine Unterstützung für ihr Recht, ihre Sicherheit bzw. Souveränität zu wahren und ihre Stabilität aufrechtzuerhalten.
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