Vermittlung zwischen Washington und Teheran: Arabisches Parlament lobt Katar und Pakistan
Kairo, den 27. Juni /QNA/ Der achte Kongress des Arabischen Parlaments sowie der Präsidenten arabischer Räte und Parlamente, der heute in Kairo abgeschlossen wurde, würdigte die Vermittlungsrolle des Staates Katar und der Islamischen Republik Pakistan zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran. Diese Bemühungen hätten zur Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Behandlung der Streitfragen zwischen beiden Seiten geführt, hieß es in der Erklärung. Gleichzeitig sei das Engagement der arabischen Staaten in diesem Zusammenhang ausdrücklich gelobt worden.
Die Abschlusserklärung des Kongresses setzte ein politisches Signal: Die arabischen Parlamente wollen angesichts regionaler Krisen, sicherheitspolitischer Spannungen und technologischer Umbrüche geschlossener auftreten. Betont wurde die Einheit der arabischen parlamentarischen Haltung gegenüber den Herausforderungen, mit denen die arabische Welt konfrontiert ist.
Konkret verabschiedeten die Teilnehmer vier parlamentarische Resolutionen. Im Mittelpunkt standen dabei die Unterstützung der palästinensischen Frage, die Ablehnung von Vorhaben zu ihrer politischen Aufhebung, die Verurteilung von Angriffen auf mehrere arabische Staaten sowie die Zurückweisung externer Einmischung in deren innere Angelegenheiten. Hinzu kam die Annahme einer gemeinsamen parlamentarischen Vision zur Erweiterung arabischer digitaler Souveränität.
Inhaltlich reichte die Agenda des eintägigen Treffens von klassischer Sicherheitspolitik bis zu digitalen Zukunftsfragen. Diskutiert wurde, wie eine gemeinsame arabische Position zum Schutz von Sicherheit, Stabilität und Souveränität arabischer Staaten gegenüber äußeren Angriffen aussehen könnte. Ebenso standen die Entwicklungen in den besetzten palästinensischen Gebieten sowie der Schutz nationaler Privatsphäre im Zeitalter der digitalen Transformation auf der Tagesordnung.
Die Teilnehmer brachten ihre parlamentarischen Sichtweisen ein und diskutierten die politischen, rechtlichen und technologischen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind.
An den Arbeiten des Kongresses nahm der Schura-Rat mit einer Delegation unter Leitung Seiner Exzellenz Hassan bin Abdullah Al Ghanim, des Vorsitzenden des Rates, teil.
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