Kairoer Vierer-Treffen: Staaten heben Bedeutung regionaler Stabilität hervor und würdigen Katars Beitrag zu US-Iran-Gesprächen
Kairo, den 21. Juni /QNA/ Auf ihrem vierten Treffen in Kairo unterstrichen die Chefdiplomaten Ägyptens, Badr Abdelatty, Saudi-Arabiens, Prinz Faisal bin Farhan Al Saud, Pakistans, Mohammad Ishaq Dar und der Türkei, Hakan Fidan, die Notwendigkeit dauerhafter regionaler Stabilität und bekräftigten die Bedeutung der palästinensischen Frage für den Frieden im Nahen Osten.
In einer gemeinsamen Erklärung erklärten die vier Staaten, das Treffen habe einen intensiven Austausch über regionale und internationale Entwicklungen ermöglicht und zugleich die Bedeutung fortlaufender Abstimmung zur Förderung von Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Region unterstrichen.
Vor dem Hintergrund aktueller regionaler Entwicklungen äußerten die Minister ihre besondere Zustimmung zur Unterzeichnung des Islamabad-Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran. Diese Vereinbarung wurde als konstruktiver Beitrag zur Spannungsreduktion und zur Eindämmung eines Konflikts bewertet, der die regionale Stabilität massiv gefährdete und weitreichende Folgen für Energieversorgung, Schifffahrt und globale Handelsströme haben könnte.
Mit Dank nahmen die Minister die Rolle regionaler und internationaler Beteiligter zur Kenntnis, die zur erfolgreichen Vereinbarung beigetragen haben, und betonten zugleich die entscheidende Bedeutung ihrer sorgfältigen Umsetzung. Sie hoben dabei die maßgebliche Rolle Pakistans sowie die konstruktive Unterstützung Katars hervor und lobten die enge Abstimmung mit Pakistan.
Weiterhin betonten die Außenminister die Bedeutung, den aktuellen Schwung zu nutzen und die anstehenden Verhandlungen zeitnah zu einem erfolgreichen Ergebnis zu bringen. Dabei solle eine langfristige, überprüfbare und konsensfähige Lösung erreicht werden, die insbesondere die Sicherheitsbedürfnisse der Golfstaaten und des Mashrek einbezieht.
Zum Abschluss bekräftigten die Minister erneut die Schlüsselbedeutung der palästinensischen Frage für einen nachhaltigen Frieden im Nahen Osten. Sie stellten heraus, dass diese Frage das Herzstück regionaler Stabilitätsbemühungen darstellt, und richteten den Fokus vor allem auf die Situation in Gaza, im Westjordanland und in Ostjerusalem.
Die Minister erneuerten ihre Unterstützung für die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes, einschließlich des Rechts auf Selbstbestimmung und die Gründung eines unabhängigen Staates innerhalb der Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Dies sei eine unverzichtbare Grundlage für einen gerechten, umfassenden und dauerhaften Frieden, im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats.
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