Der deutsche Bundeskanzler: Die G7 hat ihre Fähigkeit gezeigt, bei wichtigen Fragen gemeinsam zu handeln
Berlin, den 17. Juni /QNA/ Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz bestätigte, dass die Treffen des G7-Gipfels in Frankreich gezeigt haben, dass die Länder der Gruppe in der Lage sind, zusammenzuarbeiten und sich in wichtigen Fragen einig sind. Er wies darauf hin, dass sich die Gespräche hauptsächlich auf Iran, die Ukraine und die Weltwirtschaft konzentrierten.
In einer Erklärung der deutschen Regierung wurde Merz zitiert, wonach die Gipfeltreffen in einer Atmosphäre „großer transatlantischer und europäischer Einigkeit sowie gemeinsamer europäischer Zusammenarbeit“ stattfanden.
Er erklärte zudem, dass der US-Präsident Donald Trump die Staats- und Regierungschefs der Gruppe zunächst über das von ihm mit dem Iran geschlossene Rahmenabkommen informiert habe.
Er fügte hinzu, dass die Staats- und Regierungschefs der G7 dieses Abkommen nachdrücklich begrüßten und es als eine große Chance für die Stabilität der Region sowie für die Erholung der Weltwirtschaft betrachteten.
Er wies ebenfalls darauf hin, dass die Märkte seit gestern Anzeichen dieser Entwicklung zeigten, sowohl an den Aktienmärkten als auch bei den Ölpreisen. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, rasch zur zweiten Phase der Verhandlungen überzugehen sowie die Straße von Hormus schnell und ohne Einschränkungen zu öffnen.
Er fügte ferner hinzu, dass die Bundesregierung und der Bundestag in Deutschland später ein mögliches Mandat für eine deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus prüfen werden, einschließlich der rechtlichen Grundlage.
Er wies darauf hin, dass Deutschland grundsätzlich bereit sei, zur Sicherung dieses Friedens beizutragen. Man habe bereits die ersten Minensuchschiffe bzw. -boote in die Region entsandt, jedoch sei bislang weder in der Bundesregierung noch im Bundestag eine endgültige Entscheidung getroffen worden.
Zum Ukraine-Dossier erklärte Merz, dass die Staats- und Regierungschefs den russisch-ukrainischen Krieg intensiv erörtert hätten, unter Beteiligung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er fügte hinzu, dass das Neue darin bestehe, dass sich alle G7-Partner auf eine einheitliche Bewertung der Lage geeinigt hätten, und bezeichnete dies als „sehr gute Nachricht“.
Der deutsche Bundeskanzler erklärte zudem, dass die Beteiligung Europas und der Vereinigten Staaten neben der Ukraine und Russland an möglichen Gesprächen auf dem Gipfel nicht umstritten gewesen sei. Er betonte, dass die deutsche Position stets gewesen sei, dass die Ukraine und Russland sowie auch Europa und die USA gemeinsam am Verhandlungstisch vertreten sein sollten.
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