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Katar bekräftigt seine feste Unterstützung für die Einheit des Sudan

Katar

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Genf, den 15. Juni /QNA/ Katar bekräftigte seine feste Haltung zur Unterstützung der Einheit der Republik Sudan, ihrer Unabhängigkeit und territorialen Integrität sowie seine entschiedene Ablehnung jeglicher Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten und rief alle Parteien dazu auf, das übergeordnete nationale Interesse in den Vordergrund zu stellen und darauf hinzuarbeiten, das Land vor den Risiken von Spaltung und Zerfall zu bewahren.
Im Rahmen eines erweiterten interaktiven Dialogs über das mündliche Update der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission für den Sudan auf der 62. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf äußerte der Staat Katar tiefe Besorgnis über den anhaltenden Konflikt sowie dessen verheerende humanitäre und menschenrechtliche Folgen.
In seiner Erklärung im Namen Katars bekräftigte Abdulrahman Sultan Al Marzouqi, Zweiter Sekretär bei der Ständigen Vertretung Katars beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, Dohas Ablehnung jeglicher Einmischung in die inneren Angelegenheiten Sudans und betonte die Bedeutung der Wahrung der Einheit des Landes und seiner staatlichen Institutionen.
Al Marzouqi erklärte, dass der anhaltende Krieg zu einer großen Zahl von Opfern, zur Vertreibung von Millionen Menschen sowie zur weitreichenden Zerstörung von Infrastruktur und grundlegenden öffentlichen Einrichtungen geführt habe.
Er unterstrich die Notwendigkeit, die Verantwortlichen für während des Konflikts begangene Verstöße zur Rechenschaft zu ziehen, und rief dazu auf, der Straflosigkeit ein Ende zu setzen. Zudem forderte er alle Parteien auf, ihren Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht und den internationalen Menschenrechtsnormen nachzukommen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz der Zivilbevölkerung.
Katar rief zudem dazu auf, die sichere, zügige und ungehinderte Lieferung humanitärer Hilfe an alle Bedürftigen im gesamten Sudan zu gewährleisten.
Dabei betonte Al Marzouqi die Bedeutung humanitärer Hilfsmaßnahmen und erklärte, dass humanitäre Hilfe allein keinen umfassenden und nachhaltigen politischen Lösungsansatz für die Krise ersetzen könne.
Er erneuerte Katars Aufruf an alle sudanesischen Parteien, den ernsthaften und inklusiven Dialog wieder aufzunehmen, mit dem Ziel, eine politische Lösung zu erreichen, die die Einheit Sudans wahrt, seine staatlichen Institutionen schützt und den Bestrebungen des sudanesischen Volkes nach Sicherheit, Stabilität und Entwicklung gerecht wird.
Katar hat sich stets für diplomatische Lösungen regionaler Konflikte eingesetzt und wiederholt die Bedeutung von Dialog, nationaler Versöhnung und der Achtung der Souveränität bei der Bewältigung von Krisen in der gesamten Region betont.

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