“Qatar Foundation for Social Work” auf Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
New York, den 10. Juni /QNA/ Die Qatar Foundation for Social Work (QSWF), vertreten durch das Shafallah-Zentrum und das Al-Noor-Zentrum, nahm an der 19. Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (COSP19) im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York teil.
Unter der Leitung von Mishal Abdullah Al Nuaimi, Geschäftsführer des Al-Noor-Zentrums für Blinde, unterstreicht die Stiftung ihr Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Stärkung der Präsenz Katars in internationalen Foren. Im Rahmen der Konferenz organisierte die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Ständigen Vertretung Katars bei den UN eine Nebenveranstaltung zur Neugestaltung von Übergangspfaden für Menschen mit Behinderungen im KI-Zeitalter.
An der Veranstaltung nahmen Expertinnen und Experten internationaler Organisationen teil, darunter Vertreter der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), des SESRIC und der Arabischen Organisation für Menschen mit Behinderungen. Im Mittelpunkt standen die Überbrückung der Bildungs- und Beschäftigungslücke sowie die Entwicklung integrierter Modelle. Auch die Rolle von KI-Technologien zur Förderung der Autonomie wurde thematisiert.
Die Konferenzteilnehmer analysierten die Hindernisse beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Parallel beteiligten sich das Al-Noor-Zentrum und das Shafallah-Zentrum an den Aktivitäten zum Tag der Zivilgesellschaft.
Das Al-Noor-Zentrum betonte die Bedeutung des Aufbaus widerstandsfähiger Gemeinschaften durch nachhaltige Unterstützungssysteme. Zudem plädierte es für einen Wandel von institutionellen Modellen hin zu personenzentrierten Ansätzen. Das Shafallah-Zentrum hob hervor, dass verstärkt in barrierefreie Dienste sowie Schulungen für Familien und Fachkräfte investiert werden müsse. Zudem unterstrich das Zentrum, dass die aktuelle Herausforderung in der Integration und Koordination der Dienstleistungen bestehe. Abschließend betonte die Einrichtung, dass der Erfolg von Systemen daran gemessen werden sollte, inwieweit sie Menschen mit Behinderungen zu gleichberechtigten Entscheidungen befähigen.
Die Teilnahme unterstreicht das kontinuierliche Engagement des "QSWF" für die Förderung der Inklusion sowie Katars Einsatz für internationale Bemühungen um nachhaltigere Gesellschaften. Sie stärkt zudem die internationale Ausrichtung der Stiftung vor dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).
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