“DICID” auf internationalem Workshop: Fokus auf interreligiöse Partnerschaften
London, den 10. Juni /QNA/ Seine Exzellenz Dr. Ibrahim bin Saleh Al Naimi, der Vorsitzende des Kuratoriums des Internationalen Zentrums für interreligiösen Dialog in Doha (DICID) bekräftigte das Engagement des Zentrums für die Förderung einer Kultur des Dialogs, des Verständnisses und der Zusammenarbeit zwischen Angehörigen verschiedener Religionen und Kulturen. Dazu sollen neue Wege für die Zusammenarbeit religiöser Institutionen erkundet werden, um der Gesellschaft zu dienen sowie den sozialen Frieden und den menschlichen Zusammenhalt zu verstärken.
Diese Erklärung wurde im Rahmen der Teilnahme des Zentrums an dem hochrangigen internationalen Workshop „Vom interreligiösen Dialog zur multireligiösen Partnerschaft: Auf dem Weg zu einer strategischen Vision für die Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften“ abgegeben. Der Workshop wird derzeit von „Oxford Centre for Islamic Studies“ unter Beteiligung von Religionsvertretern, Intellektuellen, Akademikern und politischen Entscheidungsträgern aus aller Welt veranstaltet.
Dr. Al Naimi ergänzte, dass der Workshop mit seinen Anliegen und seinem Ansatz die aktuellen Entwicklungen im Bereich des interreligiösen Dialogs beleuchtet und aufzeigt, wie man von gegenseitigem Verständnis sowie Meinungsaustausch zu praktischen und nachhaltigen Partnerschaften zwischen Religionsgemeinschaften gelangen kann. Diese Partnerschaften basieren auf gegenseitigem Vertrauen, gemeinsamer Arbeit und Kooperation angesichts aktueller humanitärer Herausforderungen.
Dr. Al Naimi fügte hinzu, dass der Workshop auch verschiedene strategische Fragen zur Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften untersuchen werde. Dazu gehören die Schaffung globaler Netzwerke religiöser und intellektueller Führungskräfte, die Stärkung der Religionsfreiheit, die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Institutionen, die Förderung junger Führungskräfte, die Entwicklung religiöser Bildungs- und Kulturprogramme sowie die gemeinsame Bewältigung humanitärer Herausforderungen. Zudem wird der Workshop die Auswirkungen des rasanten technologischen Wandels, insbesondere der Künstlichen Intelligenz, auf die Lebensrealität von Religionsgemeinschaften und die Zukunft der Beziehungen zwischen Gläubigen beleuchten.
Die DICID-Teilnahme unterstreicht das Engagement für internationale Dialoge, die dazu dienen, Formen der Zusammenarbeit zwischen Gläubigen zu entwickeln und den Beitrag religiöser Institutionen zur Bewältigung gemeinsamer globaler Herausforderungen zu stärken.
Dr. Hamid Al Marwani, Mitglied der DICID-Delegation, erklärte, dass diese Beteiligung der Mission des Zentrums entspricht, eine Kultur des Dialogs, des Verständnisses und des friedlichen Zusammenlebens zu festigen sowie die Rolle des interreligiösen Dialogs und der Zusammenarbeit zur Förderung des sozialen Friedens sowie im Dienste der Menschheit zu stärken – im Einklang mit globalen Entwicklungen und als Antwort auf die gemeinsamen Herausforderungen der gegenwärtigen Gesellschaften.
Die Diskussionen des Workshops basieren auf der Vision, dass religiöse und kulturelle Vielfalt eine Quelle menschlichen Reichtums sowie eine Chance für Zusammenarbeit und Komplementarität darstellen. Der Aufbau authentischer und dauerhafter Beziehungen zwischen Religionsangehörigen bildet die Grundlage für die Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und die Initiierung gemeinsamer Projekte. Diese Projekte tragen dazu bei, nicht nur weltweit dringende Probleme zu bewältigen, sondern auch die Werte der Menschenwürde und des gegenseitigen Respekts zu festigen.
Es wird erwartet, dass der Workshop zur Formulierung strategischer Visionen für die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene sowie zur Ausarbeitung praktischer Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Partnerschaft zwischen religiösen, akademischen und zivilgesellschaftlichen Institutionen führen wird. Diese Partnerschaft wird den Beitrag religiöser Führer bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen und dem Aufbau einer stabilen und kooperativen Zukunft für Völker und Kulturen unterstützen.
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