Katar verurteilt den Sturm extremistischer israelischer Siedler auf die Al-Aqsa Mosque
Doha, den 01. Juni /QNA/ Katar verurteilte den Sturm extremistischer israelischer Siedler auf die gesegnete Al-Aqsa Mosque sowie die damit einhergehenden provokativen Praktiken unter dem Schutz der Besatzungskräfte. Dies wurde als eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht gewertet, als inakzeptable Provokation der Gefühle von Millionen Muslimen weltweit und als gefährlicher Versuch, in Jerusalem und seinen islamischen und christlichen Heiligtümern eine neue Realität zu schaffen.
Das Außenministerium betonte in einer Erklärung, dass die gesegnete Al-Aqsa Mosque ein ausschließlich muslimischer Gebetsort sei und dass alle einseitigen Maßnahmen, die darauf abzielen, den bestehenden historischen und rechtlichen Status Jerusalems und seiner Heiligtümer zu verändern, nach dem Völkerrecht nichtig und ungültig sind.
Das Ministerium warnte zudem, dass die Fortsetzung dieser Verstöße und wiederholten Provokationen die Spiralen der Gewalt und Eskalation in der Region anheizen und die Chancen auf Deeskalation und Stabilität untergraben könnte. Zugleich erneuerte es seinen Aufruf an die internationale Gemeinschaft, umgehend tätig zu werden, um Israel als Besatzungsmacht zur Beendigung seiner fortgesetzten Verletzungen gegenüber dem palästinensischen Volk und dessen Heiligtümern zu verpflichten sowie die einschlägigen Beschlüsse der internationalen Legitimität einzuhalten.
Darüber hinaus bekräftigte das Ministerium die feste und unterstützende Haltung des Staates Katar gegenüber der palästinensischen Sache sowie die Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes. Diese basiert auf der Beendigung der Besatzung und der Gewährleistung, dass das palästinensische Volk seine legitimen Rechte erlangt – allen voran die Errichtung eines unabhängigen Staates in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
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