Die Europäische Kommission senkt ihre Wachstumsprognose für die Eurozone für das Jahr 2026 auf 0,9 Prozent
Brüssel, den 21. Mai /QNA/ Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose für die Wirtschaft der Eurozone im Jahr 2026 nach unten korrigiert und dabei auf den Druck durch die Entwicklungen im Nahen Osten verwiesen, die europaweit zu höheren Energiepreisen und Inflation geführt haben.
In ihren heute veröffentlichten Wirtschaftsprognosen erklärte die Kommission, dass das BIP-Wachstum in der Eurozone, die aus 21 Ländern besteht, die die Einheitswährung verwenden, im Jahr 2026 0,9 Prozent nicht überschreiten wird, verglichen mit einer früheren Prognose von 1,2 Prozent im vergangenen November.
Sie erklärte, dass diese Abwärtskorrektur in direktem Zusammenhang mit den steigenden Öl- und Energiepreisen infolge der Lage im Nahen Osten stehe, die sich auf das Preisniveau innerhalb der Europäischen Union ausgewirkt habe. Die Inflationsrate dürfte in diesem Jahr auf 3 Prozent steigen, verglichen mit früheren Schätzungen von 1,9 Prozent.
Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender wirtschaftlicher Belastungen für die Wirtschaft der Eurozone, insbesondere angesichts der anhaltenden Volatilität auf den Energiemärkten und deren Auswirkungen auf die Lebenshaltungskosten und die Wirtschaftstätigkeit.
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