Bundesminister der Verteidigung fordert Stärkung der europäischen Verteidigung angesichts des Abzugs amerikanischer Truppen aus Deutschland
Berlin, den 02. Mai /QNA/ Der Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius erklärte, der geplante Abzug von US-Soldaten aus Deutschland müsse die Europäer dazu veranlassen, ihre Verteidigungsfähigkeiten zu stärken, und zwar nach der jüngsten Erklärung aus Washington gegen die transatlantischen Beziehungen.
Pistorius fügte in einer Erklärung heute hinzu, dass der teilweise Abzug Auswirkungen auf die derzeitige US-Präsenz haben werde, die auf etwa 40.000 Soldaten in Deutschland geschätzt wird.
Er fuhr fort: „Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen. Deutschland ist auf dem richtigen Weg, indem es seine Streitkräfte verstärkt, den Kauf von militärischer Ausrüstung ausweitet und beschleunigt sowie die Infrastruktur ausbaut.“
Das US-Verteidigungsministerium hatte am Freitag bekannt gegeben, dass die Vereinigten Staaten 5.000 Soldaten aus Deutschland, ihrem größten Stützpunkt in Europa, abziehen werden, vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt und Handelsstreitigkeiten, die die Beziehungen zwischen den USA und Europa zusätzlich belasten.
Es sei darauf hingewiesen, dass Deutschland bestrebt ist, die Zahl der aktiven Soldaten der Bundeswehr von derzeit 185.000 auf 260.000 zu erhöhen.
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