Katar bekräftigt, dass die Anerkennung der Nakba eine unverzichtbare Grundlage für jede gerechte und dauerhafte friedliche Lösung der palästinensischen Frage ist
New York, den 18. Mai /QNA/ Der Staat Katar bekräftigte, dass die Anerkennung der Nakba eine unverzichtbare Grundlage für jede gerechte, umfassende und dauerhafte friedliche Lösung der palästinensischen Frage ist.
Dies wurde in der Erklärung Katars bekräftigt, die Ihre Exzellenz Scheicha Alia Ahmed bin Saif Al Thani, Ständige Vertreterin des Staates Katar bei den Vereinten Nationen, vor der Sondersitzung des UN-Ausschusses für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes anlässlich des 78. Jahrestages der Nakba am Sitz der Vereinten Nationen in New York vorgetragen hat.
Sie betonte zudem die Bedeutung der Annahme der Resolution Nr. 79/82 der Generalversammlung und fügte hinzu, dass der Staat Katar stolz darauf ist, zu den Mitunterzeichnern dieser Resolution zu gehören, da die Anerkennung der Nakba eine unverzichtbare Grundlage für jede gerechte, umfassende und dauerhafte friedliche Lösung der palästinensischen Frage darstellt.
Sie bestätigte zudem das Engagement des Staates Katar und erklärte, dass die Namen aller palästinensischen Kinder, die als Märtyrer gefallen sind, nicht in Vergessenheit geraten werden. Diese Kinder seien Opfer einer andauernden Nakba, und die internationale Gemeinschaft dürfe ihr Leid nicht ignorieren.
In diesem Zusammenhang verwies Ihre Exzellenz auf die Positionen Katars hinsichtlich der Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten. Dabei erneuerte Katar seine Verurteilung der rechtswidrigen israelischen Entscheidungen betreffend das Westjordanland, einschließlich der Umklassifizierung palästinensischen Landes als sogenannte „Staatsländer“ Israels und der Beschleunigung der Siedlungstätigkeit. Ebenso verurteilte Katar die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Verhängung der Todesstrafe im besetzten Westjordanland erlaubt, sowie die Einschränkung der Religionsfreiheit für Muslime und Christen in Ostjerusalem.
Im Hinblick auf die Lage im Gazastreifen erklärte Ihre Exzellenz, dass der Staat Katar die Notwendigkeit betont, dass alle Parteien das Waffenstillstandsabkommen im Gazastreifen vollständig umsetzen und die Grenzübergänge öffnen, um den anhaltenden und ungehinderten Zufluss humanitärer Hilfe in den Gazastreifen zu gewährleisten.
Sie fügte hinzu, dass Katar sein vollständiges und unerschütterliches Engagement für den Friedensprozess bekräftigt habe, der seit dem ersten Tag der Vermittlungsbemühungen bis zur Unterzeichnung des Abkommens von Scharm El-Scheich gemeinsam mit den Partnern fortbesteht. Zudem erklärte sie, dass der Staat Katar die Notwendigkeit unterstreicht, die Resolution Nr. 2803 des Sicherheitsrats umzusetzen.
Die Ständige Vertreterin des Staates Katar bei den Vereinten Nationen bekräftigte erneut die feste und prinzipientreue Haltung Katars zur Unterstützung der palästinensischen Sache und der Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes. Diese Haltung basiert auf den Resolutionen der internationalen Legitimität und der Zweistaatenlösung.
Sie erläuterte, dass diese Position darauf abzielt, das Recht auf Selbstbestimmung zu gewährleisten und einen unabhängigen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt zu errichten. Darüber hinaus betonte sie die Notwendigkeit, die Besatzung und den Siedlungsbau zu beenden, die rechtswidrigen israelischen Praktiken in den besetzten Gebieten zu stoppen sowie das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge in ihre Heimat im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.
Ihre Exzellenz wies darauf hin, dass der Staat Katar sein festes Engagement erneuert, die UNRWA weiterhin politisch, diplomatisch und finanziell zu unterstützen, damit sie ihr Mandat im Dienst des palästinensischen Volkes gemäß der Resolution Nr. 302 (IV) der Generalversammlung erfüllen kann.
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