Die Weltgesundheitsorganisation hält an ihrer Einstufung des Hantavirus als „geringes Risiko“ fest
Genf, den 18. Mai /QNA/ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass sie ihre Einschätzung des Hantavirus-Ausbruchs weiterhin als „geringes Risiko“ einstuft, während sich das Kreuzfahrtschiff, auf dem das Virus aufgetreten ist, der niederländischen Küste nähert.
In einer Erklärung teilte die WHO mit, dass die Risiken für die öffentliche Gesundheit auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Informationen bewertet wurden und das globale Risiko weiterhin gering sei. In der Erklärung hieß es weiter, dass zwar die Möglichkeit weiterer Infektionen unter den exponierten Passagieren und Besatzungsmitgliedern bestehe, bevor Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt würden, das Übertragungsrisiko jedoch nach der Ausschiffung und der Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen voraussichtlich sinken werde. Nach Angaben von Behördenvertretern soll die MV Hondus im Laufe des Tages im niederländischen Hafen von Rotterdam anlegen, bevor die verbleibenden 27 Passagiere, darunter 25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Mitarbeiter, von Bord gehen. Drei Menschen sind an den Folgen des Virusausbruchs auf dem Schiff gestorben, das Anfang April aus dem Süden Argentiniens ausgelaufen war und weniger als 150 Passagiere an Bord hat. Das Hantavirus wird typischerweise durch das Einatmen von Luft übertragen, die mit winzigen Partikeln aus dem Kot oder Speichel infizierter Nagetiere kontaminiert ist. Es kann von Mensch zu Mensch übertragen werden, doch die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass dies selten vorkommt.
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