Bei Überschwemmungen und Naturkatastrophen in Afghanistan kamen 61 Menschen ums Leben
Kabul, den 04. April /QNA/ Bei den jüngsten Überschwemmungen und Naturkatastrophen in verschiedenen Teilen Afghanistans sind mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen, 116 weitere wurden verletzt. Zabihullah Mujahid, Sprecher der Übergangsregierung, teilte mit, dass vier Personen weiterhin vermisst würden. Die Rettungs- und Schadensbewertungsmaßnahmen dauerten nach tagelangen heftigen Regenfällen und schweren Überschwemmungen in vielen Provinzen an.
Die afghanische Krisenschutzbehörde teilte mit, dass die Menschen in der Hauptstadt Kabul durch den Einsturz ihrer Häuser infolge eines Erdbebens ums Leben gekommen seien. Das Beben sei in mehreren Regionen des Landes zu spüren gewesen, weitere Opfer wurden bislang nicht gemeldet. Mujahid fügte hinzu, dass die jüngsten Stürme und Überschwemmungen zu vollständigen oder teilweisen Schäden an 2.448 Häusern geführt hätten. Straßen, Autobahnen und lokale Wege seien in vielen Provinzen beschädigt und gesperrt worden, was den Verkehr und die Lieferung von Hilfsgütern behindere.
Zahlreiche Regionen Afghanistans waren in den letzten Tagen von heftigen Regenfällen, schweren Überschwemmungen, Erdrutschen und Stürmen betroffen. Behördenvertreter warnten vor weiterer Zerstörung, falls eine weitere Klimakatastrophe eintrete.
Acht Menschen kamen ums Leben und ein Kind wurde verletzt, als Afghanistan am vergangenen Freitag von einem starken Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert wurde.
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