UN-Generalsekretär: Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten verschärfen sich mit jeder Stunde dramatisch
UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich zutiefst besorgt über die eskalierende Krise im Nahen Osten, trotz eines brüchigen Waffenstillstands, und warnte, dass die Sperrung der Straße von Hormus die Weltwirtschaft durch die Unterbrechung des Flusses von Öl, Gas und lebenswichtigen Gütern bedrohe.
Er betonte, dass die Krise über die Region hinausgreife und die gesamte Menschheit den Preis dafür zahle, und forderte alle Parteien auf, die Meerenge unverzüglich wieder zu öffnen und die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Er betonte zudem die Notwendigkeit, von jeglichen Handlungen abzusehen, die den Waffenstillstand untergraben könnten, und verwies auf die laufenden Bemühungen seines persönlichen Gesandten und seiner Kontakte.
Guterres erklärte, dass die UNO daran arbeite, die Auswirkungen der Krise abzumildern, unter anderem durch die Schaffung eines Rahmens für die Evakuierung von Schiffen und Seeleuten, und dass der Leiter des Büros für Projektdienste voraussichtlich zu Besuch kommen werde, um die Möglichkeit der Einrichtung eines humanitären Korridors zu prüfen. Abschließend bekräftigte er, dass die Zeit für den Dialog und die Suche nach friedlichen und dauerhaften Lösungen gekommen sei, und erklärte, dass die ganze Welt auf einen Durchbruch warte, der sie vom Abgrund zurückholen werde.
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