Katar beteiligt sich am “OECD Skills Summit 2026” in Istanbul
Istanbul, den 27. April /QNA/ Der Staat Katar nimmt am “Skills Summit” der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OWZE) teil, der derzeit in Istanbul unter dem Motto „Unlocking Talent Across Generations / Talente über Generationen hinweg entfalten“ stattfindet. An der Konferenz nehmen Arbeitsminister, hochrangige Vertreter sowie internationale Experten teil.
Die katarische Delegation wird von Seiner Exzellenz, dem Arbeitsminister Ali bin Samikh Al Marri, geleitet.
Im Mittelpunkt des zweitägigen Gipfels stehen der Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt – vor dem Hintergrund tiefgreifender globaler Veränderungen, insbesondere durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und den Übergang zu einer grünen Wirtschaft.
Obwohl Katar kein OECD-Mitglied ist, nimmt es auf Einladung an der Ausgabe 2026 teil – ein Hinweis auf seine wachsende Rolle in internationalen Debatten über Arbeitsmarktpolitik und Kompetenzen.
In seiner Rede auf Ministerebene betonte Herr Al Marri die Bedeutung des Gipfels im Umgang mit einer der zentralen globalen Herausforderungen: der Entwicklung von Kompetenzen und der Befähigung von Menschen in allen Lebensphasen angesichts rascher demografischer und technologischer Veränderungen.
Er hob hervor, dass Katar Investitionen in Humankapital zu einer nationalen Priorität erklärt habe. Dies spiegele sich in umfassenden Arbeitsmarktreformen wider, die auf faire Beschäftigung, höhere Produktivität, die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Einklang mit der nationalen Entwicklungsstrategie abzielen.
Im Bildungsbereich verwies der Minister auf Maßnahmen, um das System stärker an die Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Dazu gehören der Ausbau der beruflichen und technischen Ausbildung sowie engere Kooperationen mit dem Privatsektor, um Fachkräfte für Digitalisierung und grüne Wirtschaft auszubilden.
Hinsichtlich der Förderung von Kompetenzen bei Erwachsenen unterstrich er die Bedeutung kontinuierlicher Weiterbildung und Qualifizierungsprogramme zur Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und Produktivität.
Ferner unterstrich Ali bin Samikh Al Marri die Fortschritte bei der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt, beim Schutz der Arbeitnehmerrechte sowie bei der Weiterentwicklung entsprechender Mechanismen.
Al Marri zufolge hat Katar eine Reihe grundlegender Reformen umgesetzt, darunter die Einführung eines Lohnschutzsystems, die Festsetzung eines Mindestlohns, die Gewährung der freien Arbeitsplatzwahl, die Einrichtung der Qatar Visa Centers (QVC) sowie die Schaffung eines Fonds zur Unterstützung und Absicherung von Arbeitnehmern. Diese Maßnahmen belegten das Bestreben Katars, ein faires und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu fördern, das die Qualifizierung von Arbeitskräften unterstützt und die Produktivität steigert.
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