Acht arabische und islamische Länder verurteilen Israels wiederholte Verstöße gegen den historischen und rechtlichen Status quo der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem
Doha, den 23. April/QNA/ Die Außenminister von Katar, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien, Pakistan, der Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten verurteilten die wiederholten Verstöße gegen den historischen und rechtlichen Status quo der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Jerusalem, insbesondere die anhaltenden Eindringe von Siedlern und extremistischen Geistlichen unter dem Schutz der israelischen Polizei in das Gelände der Al-Aqsa-Moschee sowie das Hissen der israelischen Flagge auf deren Innenhöfen.
Die Minister bekräftigten, dass diese Handlungen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine inakzeptable Provokation gegenüber den Muslimen darstellen. Sie betonten ihre Ablehnung jeglicher Versuche, den Status quo in Jerusalem zu verändern, und würdigten gleichzeitig die besondere Rolle der historischen haschemitischen Treuhandschaft. Sie bekräftigten zudem, dass das gesamte 144-Dunum-Gelände der Al-Aqsa-Moschee ein ausschließlich muslimischer Gebetsort ist und dass der Islamische Waqf von Jerusalem die einzige rechtmäßige Behörde mit ausschließlicher Zuständigkeit für dessen Verwaltung ist.
Die Minister verurteilten illegale Siedlungsaktivitäten, darunter die Genehmigung von mehr als 30 neuen Siedlungen, sowie die eskalierende Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser im Westjordanland und forderten, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie bekräftigten, dass diese Maßnahmen einen direkten Angriff auf die Lebensfähigkeit eines palästinensischen Staates darstellen und die Zwei-Staaten-Lösung sowie die Friedensbemühungen untergraben.
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