Dutzende Siedler stürmten unter starkem Schutz durch israelische Besatzungstruppen das Gelände der Al-Aqsa-Moschee
Besetztes Jerusalem, den 22. April /QNA/ Israelische Siedler stürmten heute unter starkem Schutz durch israelische Besatzungstruppen das Gelände der Al-Aqsa-Moschee.
Die palästinensische Nachrichtenagentur (WAFA) berichtete unter Berufung auf die Provinzverwaltung von Jerusalem, dass Dutzende Siedler die Innenhöfe der Moschee stürmten und in der Nähe des Tores der Barmherzigkeit und des Felsendoms provokative Rituale vollzogen.
WAFA erklärte, dass Gruppen, die der sogenannten „Tempelberg“-Bewegung angehören, Aufrufe zur Aufwiegelung verbreiteten, um Siedler zu mobilisieren, die Al-Aqsa-Moschee zu stürmen und die israelische Flagge in ihren Höfen zu hissen. Dies geschieht, während die Besatzungspolizei ihren Druck weiter verstärkt, Kontrollpunkte errichtet und Straßen in Jerusalem sperrt sowie den Zugang von Gläubigen zur Al-Aqsa-Moschee einschränkt, indem sie deren Ausweise beschlagnahmt und Durchsuchungen durchführt.
Seit Anfang April hat die Häufigkeit dieser Übergriffe zugenommen. Am 12. April stürmte der extremistische israelische Minister für nationale Sicherheit, Ben-Gvir, die Al-Aqsa-Moschee und führte in Begleitung von Siedlern talmudische Rituale durch. Dies war sein dritter Übergriff in diesem Jahr und sein 16. seit seinem Amtsantritt.
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