Katar nimmt an der dritten internationalen Konferenz zum Sudan in Berlin teil
Berlin, den 15. April /QNA/ Katar nahm an der dritten internationalen Konferenz zum Sudan teil, die in der deutschen Hauptstadt Berlin stattfand.
Der Staat Katar wurde auf der Konferenz von Seiner Exzellenz Dr. Mohammed bin Abdulaziz bin Saleh Al Khulaifi, Staatsminister im Außenministerium, vertreten.
Er brachte seine Dankbarkeit gegenüber dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland sowie allen Partnern für die Ausrichtung und Organisation dieser Konferenz zur Sudan‑Frage zum Ausdruck.
Er erklärte, dass die Position des Staates Katar in Bezug auf den Sudan unverändert und konstant geblieben sei, und bekräftigte die feste Unterstützung Katars für die Einheit, Souveränität und territoriale Integrität der Republik Sudan. Zudem rief er die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Bemühungen zur Erreichung einer Phase der Deeskalation zu intensivieren und den dringenden humanitären Bedarf zu decken.
Er bekräftigte, dass die Bereitstellung humanitärer Unterstützung sowie die Wahrung der Würde von Männern, Frauen und Kindern, damit sie in Sicherheit und Schutz leben können, eine zentrale Säule der katarischen Außenpolitik im Rahmen ihres Engagements für internationalen Frieden und internationale Sicherheit darstellen. Er wies zudem darauf hin, dass der Staat Katar bereits zuvor seine Zusage bekannt gegeben habe, humanitäre Hilfe in Höhe von mehr als 75 Millionen US‑Dollar bereitzustellen.
Er wies darauf hin, dass humanitäre Hilfe trotz ihrer großen Bedeutung allein nicht ausreicht, um dauerhaften Frieden und nachhaltige Sicherheit für das sudanesische Volk zu gewährleisten, und betonte, dass eine politische Lösung des Konflikts erforderlich ist.
Der Staatsminister im Außenministerium erläuterte, dass der Staat Katar stets davon überzeugt sei, dass Dialog und Diplomatie die wirksamsten Instrumente zur Beilegung von Konflikten seien. Im Falle des Sudan erfordere die Erreichung einer tragfähigen politischen Lösung, die sudanesischen Stimmen in den Mittelpunkt des Prozesses zu stellen, alle relevanten Akteure sowie die sudanesische Zivilgesellschaft einzubeziehen und zugleich die Einheit des Landes, seine nationalen Institutionen und seine territoriale Integrität zu wahren.
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