Der GCC-Chef und die Spitze der EU-Kommission zu einer Diskussion über die jüngsten Entwicklungen in der Region sowie Wege zur Vertiefung der Beziehungen zwischen dem Golf und Europa
Brüssel, den 16. April /QNA/ Jassem Mohammed Al-Budaiwi, Generalsekretär des Golfkooperationsrats (GCC), und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, erörterten heute in Brüssel die Auswirkungen der gefährlichen Eskalation in der Region.
Beide Seiten betonten die Bedeutung einer Deeskalation sowie einer dauerhaften Lösung durch Diplomatie und Dialog. Sie hoben zudem hervor, wie wichtig es sei, die GCC-Staaten in jegliche Verhandlungen einzubeziehen, da sie als wichtige Akteure von den Entwicklungen betroffen sind.
Al-Budaiwi dankte der Europäischen Union und ihren Organen für ihre Bemühungen, die iranischen Angriffe auf GCC-Staaten zu verurteilen, sowie für die veröffentlichten offiziellen Erklärungen.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission bekräftigte ihrerseits die Unterstützung der Europäischen Union für die Position des GCC zu diesen Angriffen.
Im Rahmen des Treffens wurden zudem verschiedene Themen beleuchtet, darunter die Ergebnisse des ersten Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der GCC-Staaten und der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, das im Oktober 2024 in Brüssel unter dem Titel „Strategische Partnerschaft für Frieden und Wohlstand“ stattfand. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Perspektiven der Beziehungen zwischen dem Golf und Europa erörtert, um die gemeinsam angestrebten Ziele und Interessen zu erreichen. Ein weiteres Thema stellte das gemeinsame Aktionsprogramm für den Zeitraum 2022–2027 dar.
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