Katar und Pakistan halten erste Sitzung der gemeinsamen Arbeitsgruppe für Handel und Investitionen ab
Doha, den 15. April /QNA/ Der Staat Katar und die Islamische Republik Pakistan haben die konstituierende Sitzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe abgehalten. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, die Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu stärken.
Die virtuelle Sitzung am Mittwoch wurde gemeinsam von Seiner Exzellenz Ahmed bin Mohammed Al Sayed, Staatsminister für Außenhandel im Ministerium für Handel und Industrie, und Seiner Exzellenz Jam Kamal Khan, pakistanischer Bundesminister für Handel, geleitet, unter Beteiligung von Vertretern wichtiger Regierungsstellen beider Länder.
In seiner Eröffnungsrede erklärte Seine Exzellenz Al Sayed, das Treffen finde in einer Zeit globaler wirtschaftlicher Unsicherheit statt, in der anhaltende Herausforderungen die Lieferketten und internationalen Handelsströme beeinträchtigten. Er betonte, wie wichtig es sei, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, um neue Möglichkeiten für gegenseitige Investitionen zu schaffen.
Vertreter wiesen darauf hin, dass der bilaterale Handel zwischen Katar und Pakistan im Jahr 2025 ein Volumen von 3,25 Milliarden US-Dollar erreicht habe, was ein stetiges Wachstum der wirtschaftlichen Beziehungen widerspiegele.
Beide Seiten bekräftigten, dass die Beziehungen auf langjährigem Vertrauen und Zusammenarbeit beruhen, gestützt durch den Austausch auf hoher Ebene und eine Reihe von Abkommen und Absichtserklärungen in verschiedenen Bereichen.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Ausbau der Zusammenarbeit in vorrangigen Bereichen wie Infrastruktur, Ernährungssicherheit, verarbeitendes Gewerbe, Logistik- und Lieferketten sowie der digitalen Wirtschaft.
Die beiden Länder erörterten zudem Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz der Handelsströme, zur Förderung von Exporten und zur Verbesserung der Luft- und Seeverbindungen.
Die Teilnehmer hoben die Rolle des Privatsektors und des gemeinsamen Wirtschaftsrats bei der Vertiefung der Handelsbeziehungen hervor, ebenso wie die Bemühungen, gemeinsame Investitionen zu steigern und widerstandsfähigere Lieferketten aufzubauen.
Zum Abschluss des Treffens wurde vereinbart, die gemeinsame Koordinierung fortzusetzen. Ziel ist es, den bilateralen Handel auszuweiten, Investitionen zu fördern und die wirtschaftliche Partnerschaft so zu stärken, dass die nachhaltige Entwicklung in beiden Ländern unterstützt wird.
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