Der türkische Außenminister äußert die Besorgnis seines Landes über die Folgen der Öffnung der Straße von Hormus
Ankara, den 13. April /QNA/ Der türkische Außenminister Hakan Fidan äußerte heute die Besorgnis seines Landes über die Einführung neuer Regeln für die Passage durch die Straße von Hormus durch Iran und die Vereinigten Staaten. Er wies zugleich auf erhebliche Schwierigkeiten hin, die mit der Idee einer internationalen Truppe zur Überwachung der Wiederöffnung dieses Seewegs verbunden sind.
Fidan erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Wiederöffnung der Straße von Hormus auf diplomatischem Wege erfolgen müsse. Dies sagte er nach dem Scheitern der amerikanisch-iranischen Gespräche am vergangenen Wochenende, die kein Abkommen zur Beendigung des Krieges hervorbrachten.
Fidan fügte hinzu, dass eine Öffnung der Straße von Hormus innerhalb weniger Wochen möglich sein könnte, sofern die Verhandlungen positiv verlaufen. Er erklärte, dass Teheran den US-Vorschlag prüfen und darauf reagieren werde, warnte jedoch, dass eine Verschärfung der Forderungen in Bezug auf die Urananreicherung die Gespräche erschweren könnte.
Er bekräftigte, dass die USA und Iran ernsthaft an einem Waffenstillstand interessiert seien und dessen Notwendigkeit erkennen. Gleichzeitig warnte er, dass die Urananreicherung, sollte sie zu einer Alles-oder-Nichts-Frage werden, Probleme verursachen könnte.
Der türkische Minister erklärte, dass das, was der Libanon heute erlebe, ein integraler Bestandteil der expansiven Besatzungspolitik sei. Er warnte zugleich, dass diese Krise die Region in einen umfassenden regionalen Konflikt hineinziehen könnte.
Fidan betonte die Notwendigkeit, ein Sicherheitsbündnis in der Region zu schaffen, um das Vertrauen zwischen den Staaten zu stärken.
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