Katar betont Engagement für Kinder in bewaffneten Konflikten
Genf, den 09. März /QNA/ Kinder gehören zu den größten Leidtragenden bewaffneter Konflikte – darauf hat der Staat Katar beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf erneut hingewiesen.
In einer Erklärung, die Abdullah Ahmed Al Hardan, Dritter Sekretär in der Abteilung für internationale Organisationen im Außenministerium, im Rahmen der 61. Sitzung des Rates vortrug, wurde betont, dass Doha zahlreiche Initiativen zur Unterstützung betroffener Kinder umgesetzt habe. Dazu gehörten die Aufnahme von Kindern, die infolge von Kriegen von ihren Familien getrennt wurden, ihre umfassende Betreuung sowie Maßnahmen zur Wiedervereinigung mehrerer Kinder mit ihren Angehörigen.
Darüber hinaus engagiert sich Katar gemeinsam mit internationalen Partnern dafür, Millionen von Kindern Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung zu verschaffen – ein Recht, das ihnen durch Konflikte oftmals verwehrt bleibt.
Der Vertreter Katars unterstrich, dass sein Land dem Schutz der Kinderrechte sowohl in Friedenszeiten als auch in bewaffneten Konflikten große Bedeutung beimesse. Doha beherbergt zudem ein Analyse- und Dokumentationszentrum des Büros der Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte.
Außerdem erinnerte Al Hardan an eine Resolution, die Katar gemeinsam mit Costa Rica eingebracht hatte und die vom Menschenrechtsrat angenommen wurde. Sie zielt darauf ab, die internationale Verantwortung zum Schutz von Frauen und Kindern in Konflikt- und Nachkonfliktsituationen zu stärken.
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