Vor dem Hintergrund der Lage im Nahen Osten... Erhöhung der Treibstoffpreise um 20 % durch die Regierung Pakistans
Islamabad, den 07. März /QNA/ Die pakistanische Regierung hat die Preise für Diesel und Benzin um rund 20 % erhöht. Diese als „historisch” bezeichnete Erhöhung begründete sie damit, dass die Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten stark angestiegen sind.
In einer Fernsehansprache kündigte Pakistans Erdölminister Herr Ali Pervez Malik eine Preiserhöhung von etwa 55 Rupien (0,20 US-Dollar pro Liter) -für Diesel auf 321,17 Rupien und für Benzin auf 335,86 Rupien an. Er erklärte: „Wir waren gezwungen, diese Entscheidung zu treffen, da die globalen Ölpreise stark angestiegen sind, und werden die Preise wöchentlich überprüfen.“
Premierminister Shehbaz Sharif warnte Verbraucher und Spekulanten davor, Kraftstoff zu hamstern, und betonte, dass Monopolisten bestraft würden.
Er fügte hinzu: „Wir verfügen über ausreichende Benzinreserven, planen aber, den Verbrauch zu rationieren, da wir nicht wissen, wann die Krisen im Nahen Osten enden werden.“ Analysten prognostizierten jedoch, dass diese Entscheidung zu höheren Inflationsraten führen und die arme Bevölkerung Pakistans besonders hart treffen werde. Bereits vor der Ankündigung hatten sich an Tankstellen in Großstädten wie Lahore, Karatschi und der Hauptstadt Islamabad lange Schlangen gebildet. Pakistan importiert Öl hauptsächlich aus den arabischen Golfstaaten und muss es durch die Straße von Hormus transportieren.
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