Der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten empfängt Anrufe von den Außenministern des Libanon, Dschibutis, Serbiens, Kirgisistans, Kubas und der Elfenbeinküste
Doha, den 07. März /QNA/ Seine Exzellenz Sultan bin Saad Al Muraikhi, Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, führte gestern, den 06. März 2026 Telefonate mit folgenden Ministern:
- SE Youssef Raji, Minister für auswärtige Angelegenheiten und Auswanderer der Libanesischen Republik,
- SE Abdoulkader Houssein Omar, Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Republik Dschibuti,
- SE Marko Đurić, Außenminister der Republik Serbien,
- SE Jeenbek Kulubaev, Außenminister der Kirgisischen Republik,
- SE Bruno Rodríguez Parrilla, Außenminister der Republik Kuba,
- IE Nialé Kaba, Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit der Republik Côte d'Ivoire.
In diesen Telefongesprächen wurde über die sich zuspitzende militärische Eskalation in der Region, ihre schwerwiegenden Folgen für die regionale und internationale Sicherheit und Stabilität sowie über Wege zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten gesprochen.
Seine Exzellenz, der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, erklärte dabei, dass die Angriffe iranischer ballistischer Raketen auf katarisches Territorium einen klaren Verstoß gegen die nationale Souveränität Katars darstellten. Sie seien unvereinbar mit den Grundsätzen guter Nachbarschaft und unter keinem Vorwand hinnehmbar. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass Katar stets bemüht gewesen sei, sich von regionalen Konflikten fernzuhalten und den Dialog zwischen Iran und der internationalen Gemeinschaft zu fördern. Die erneute Zielnahme auf sein Territorium, so Seine Exzellenz weiter, zeuge jedoch nicht von gutem Willen und gefährde die Grundlagen der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Seine Exzellenz unterstrich ferner die Notwendigkeit eines sofortigen Endes sämtlicher eskalierender Handlungen, einer Rückkehr an den Verhandlungstisch sowie der Vorrangstellung von Vernunft und Weisheit, um die Krise einzudämmen und die Sicherheit der Region zu bewahren.
Die Minister ihrerseits brachten die Besorgnis ihrer Länder über die laufenden Entwicklungen zum Ausdruck und riefen zur Deeskalation, zum Vorrang des Dialogs und zum Einsatz diplomatischer Mittel auf, um eine Verschärfung der Situation zu verhindern.
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