Katarische UN-Botschafterin verurteilt iranische Angriffe bei OIC-Treffen in New York
New York, den 06. März /QNA/ Ihre Exzellenz Scheicha Alya Ahmed bin Saif Al Thani, Ständige Vertreterin des Staates Katar bei den Vereinten Nationen, nahm an einer Dringlichkeitssitzung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) auf Botschafterebene am UN-Hauptquartier in New York teil. Im Mittelpunkt standen die anhaltenden iranischen Angriffe gegen Staaten des Golfkooperationsrates sowie gegen weitere Länder.
In ihrer Wortmeldung erklärte Ihre Exzellenz, dass das Staatsgebiet Katars in jüngster Zeit mehreren Angriffen durch die Islamische Republik Iran ausgesetzt gewesen sei. Die katarischen Luftverteidigungssysteme sowie die Luft- und Seestreitkräfte hätten diese Angriffe jedoch erfolgreich abgefangen.
Die Angriffe hätten zudem Verletzte gefordert und Schäden an öffentlichem wie privatem Eigentum verursacht. Zu den Zielen hätten zivile Einrichtungen gezählt, darunter ein Wassertank einer Energieanlage, LNG-Produktionsanlagen sowie das Umfeld des internationalen Hamad-Flughafen.
Ihre Exzellenz bekräftigte, dass der Staat Katar diese Angriffe nachdrücklich verurteilt, da sie eine flagrante Verletzung seiner nationalen Souveränität sowie einen direkten Angriff auf seine Sicherheit und territoriale Integrität darstellten und eine inakzeptable Eskalation bedeuteten.
Zudem übermittelte sie Katars Verurteilung der Verletzungen der Souveränität mehrerer Staaten und betonte die volle Solidarität Katars mit diesen GCC-Ländern bei allen Maßnahmen zum Schutz ihrer Sicherheit und Stabilität.
Ihre Exzellenz wies ferner darauf hin, dass der Staat Katar den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fortlaufend über diese Entwicklungen informiert habe. Bislang seien vier Schreiben übermittelt worden, um über die aktuellen Vorfälle zu berichten, den zivilen Charakter der angegriffenen Ziele zu bekräftigen sowie diese Angriffe nachdrücklich zu verurteilen und zugleich das volle Recht Katars auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen zu unterstreichen.
Trotz diplomatischer Bemühungen der Staaten des Golfkooperationsrates, eine Eskalation zu verhindern, und trotz der Zusicherung, dass ihre Territorien nicht für Angriffe gegen den Iran genutzt würden, habe Teheran seine militärischen Operationen gegen die Staaten des Rates fortgesetzt, erklärte die Diplomatin. Dies stelle einen klaren Verstoß gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen dar, sagte sie.
Abschließend dankte sie den zahlreichen Staaten, die ihre Solidarität mit Katar und den GCC-Staaten bekundet und die illegalen iranischen Angriffe verurteilt hätten. Zugleich rief sie die OIC-Mitgliedstaaten dazu auf, geschlossen gegen diese rechtswidrigen und unbegründeten Angriffe Stellung zu beziehen.
Englisch
Français
Deutsch
Español