Deutschland bestätigt, dass es keine Pläne gibt, militärische Verstärkung in den Nahen Osten zu entsenden
Berlin, den 05. März /QNA/ Das deutsche Verteidigungsministerium gab heute bekannt, dass es keine Pläne gibt, als Reaktion auf die militärische Eskalation in der Region militärische Verstärkung in den Nahen Osten zu entsenden, und bestätigte, dass dies auch für Berichte gilt, die die Möglichkeit der Entsendung einer zusätzlichen Fregatte nach Zypern nahelegen.
Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) zitierte einen Sprecher des Verteidigungsministeriums mit den Worten: „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Verbündeten und Partnern, darunter auch Zypern, hinsichtlich der aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten.“ Der Sprecher fügte hinzu, dass Deutschland derzeit nicht plane, über seine Beiträge zu laufenden Missionen hinaus zusätzliche militärische Kapazitäten zu entsenden. Der Sprecher erklärte, dass zu diesen Missionen die internationale Koalition gegen den IS, die Beteiligung an der UNIFIL-Friedenstruppe im Libanon, die Operation Aspidis der Europäischen Union und die NATO-Mission im Irak gehören.
Der Sprecher fügte hinzu: „Wir planen nicht, eine Luftverteidigungsfregatte zu entsenden. Die Fregatte "Sachsen" nimmt derzeit an der NATO-Übung Cold Response teil, die Teil der Operation Arctic Sentinel ist und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Nordatlantiks und der Arktis leistet.“ Außerdem verwies er auf die Äußerungen des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius vor dem Bundestag am Mittwoch und betonte, dass Deutschland nicht an dem Krieg beteiligt sei und die Bundeswehr nicht an diesem Krieg teilnehmen werde.
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